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Home Equipment Sigma - Licht am Kopf
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Sonntag, 29 Januar 2006 |
Im Winter auch mal die Strecken laufen, die ohne Licht kaum passierbar sind? Stirnlampen können eine Abhilfe schaffen, Dunkelheit als Ausrede für nicht eingehaltene Laufeinheiten gelten zu lassen. SIGMA bringt mit der HeadLED eine preisgünstige und funktionstüchtige Möglichkeit auf den Markt, mehr im Dunklen zu sehen und von anderen gesehen zu werden.

| Produkt: HeadLED
Hersteller: SIGMA
Tel.: 0 63 21 / 91 20 - 0
URL: www.sigmasport.de
Preis: 19,95€
Details: schwenkbarer Lampenkopf individuell verstellbares Stirnband 37 g Gewicht ohne Batterien ca. 30 Std. Betriebszeit wasserresistent
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Tragekomfort
Das
Stirnband lässt sich individuell verstellen. Es ist zudem noch elastisch und
passt auf jegliche Kopftypen. Auch Mützen oder Stirnbänder stellen kein Problem
dar. Auch bei höheren Intensitäten (stärkere Vertikalkräfte, die
Erschütterungen mit sich bringen) sitzt die HeadLED sicher am Kopf und ist im
Verhältnis kaum am Kopf merklich.
Funktionalität
SIGMA
gibt mit 15 Meter die Leuchtkegelreichweite an. In der Praxis sieht es so aus,
dass je nach zusätzlichen Lichtquellen, der Lichtkegel nach 15 Metern kaum
sichtbar ist, da LED-Licht schnell neben anderen Lichtquellen untergeht. In
reinster Dunkelheit allerdings kommen die 15 Meter zur Geltung, wenn auch nicht
mehr so intensiv als bei 5 bis 7 Metern. Die Leuchtkraft solle aber allemal für
den Läufer ausreichen. Nur bei Cross- oder Trailstrecken im Dunkeln kann es
problematisch werden, da LED-Licht wenig Konturen ausleuchtet und somit
Unebenheiten zum Teil nicht zu 100 Prozent dargestellt werden. Stürze können
die Folge sein.
Der Leuchtkopf ist in der Vertikalen schwenkbar und lässt sich einfach während
des Laufes bedienen. Auch der Betriebsknopf auf der Oberseite des Leuchtkopfes
ist (zumindest ohne Handschuhe) problemlos bedienbar. Das einmalige Betätigen
des Knopfes schaltet den Permanentmodus der Lampe ein, der nach Angaben des
Herstellers ca. 30 Stunden halten soll. Nach dem zweiten Betätigen wechselt man
in den Blinkmodus, der eher des Gesehen-Werdens dient als der Ausleuchtung.
Nach dem dritten Mal wird die Lampe ausgeschaltet.
Verarbeitung
Stirnband
und Leuchtkopf sind voneinander lösbar, was ermöglicht, dass das Band gewaschen
werden kann. Der hierfür verwendete Mechanismus ist für den Zweck sinngemäß
verbaut. Das Gehäuse der HeadLED ist mit einer gummierten Oberfläche
ausgestattet, was den Leuchtkopf griffiger und Wasser abweisend macht. Alles in
allem, zusammen mit dem elastischen und gut verstellbaren Stirnband, macht die
HeadLED von SIGMA einen guten Eindruck in Sachen Verarbeitung.
Fazit
Leicht
und funktional. Nicht nur das Ausleuchten der Laufstrecke meistert die HeadLED
von SIGMA verhältnismäßig gut, auch der Faktor Sicherheit wird um einiges
gesteigert. Einer unserer Redakteure hat hinsichtlich der Sicherheit mit der HeadLED bereits seine Erfahrungen sammeln können: Abends auf dem Gehweg laufend, kam ein Auto in Laufrichtung entgegen, das kurz vor dem Läufer eine Ausweichbewegung auf die andere Fahrbahnseite vollzug. Die HeadLED hat für Aufmerksamkeit gesorgt, was unter Umständen deutlich risikomindernd sein kann. In unserem Fall ist der Autofahrer scheinbar mit einem Schrecken davongekommen, in dem Glauben, einer Gefahr ausgewichen zu sein, wobei nichts hätte passieren können. Wer weiß, wie solch eine Situation auf der Straße ohne Gehweg und ohne HeadLED ausgesehen hätte.
Stirnlampen
sind kein muss, aber ein angenehmes Tool für unterwegs. Durch Licht wird mehr
Vielfalt ins Training gebracht, da man nicht mehr an öffentliche Lichter
gebunden. Die HeadLED von SIGMA macht zudem noch Spaß, da sie kaum mit ihren 37
Gramm ohne Batterien, die aber mit zum Lieferumfang gehören, auf dem Kopf
merklich ist. Unserer Meinung nach gut investierte 19,95 Euro.
Dennis Wachter
Artverwandte Themen: Der Dunkelheit die Stirn bieten
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