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Das Fazit
Sonntag, 26 März 2006
ImageMit der zwölften Woche endete unsere Studie über den Body Transformer und seine Auskwirkungen auf das Ausdauertraining. Wir ziehen Bilanz. Was die Probanden über die Testphase sagen und inwoefern sich der Body Transformer auf messbare Leistung ausgewirkt habt, lest ihr in der folgenden Zusammenfassung. 

 


Einleitung


Im Folgenden fassen wir noch einmal zusammen, was unsere Trainingsdaten über den Body Transformer aussagen können. Wir haben uns auf vier Hauptmerkmale beschränkt, die da wären Ruhepuls morgens, Ruhepuls abends, das morgendliche Gewicht und den Puls nach einer Body Transformer-Einheit. Neben diesen empirisch erhobenen Daten wird das subjektive Fazit der einzelnen Probanden dargestellt. Die Aussagekraft hierin liegt vor allem im Bereich der Integration eines BT-Trainings im herkömmlichen Trainingsplan.

Weitere Daten wie Puls im/nach dem Training oder Zeitangaben und Verbesserungen dieser werden hier nicht berücksichtigt, da hier zu viele weitere Trainingsfaktoren mit einspielen. Zudem mussten wir auch einige Ausfälle der Probanden hinnehmen, was eine Kontinuität der allgemeinen Trainingsdaten nicht gewährleistet. Dementsprechend haben wir auch auf weitere Messdaten wie Laktatmessung verzichtet, da eine Aussage nicht (allein) auf ein BT-Training zurückzuführen ist. 

Hingegen einer nicht ganz 100%tigen Kontinuität sind wir der Ansicht, dass sich mit dem anstehenden Teil eine gute Einsicht über die Auswirkungen und die Integration des BT-Trainings gewinnen lässt.


PROBAND A

Ruhepuls  morgens

Proband A war zu Beginn unserer Studie nicht mit dem Pulsmessgerät vertraut und besaß demnach keinerlei Referenzwerte. Dennoch konnte man im Verlauf der sehen, dass Proband A einen niedrigeren Ruhepuls bei gleich bleibender normaler Trainingsbelastung erreichte. Dieser hielt sich zwar nicht kontinuierlich weit unten, er wurde von zwei Peaks unterbrochen, war aber im Schnitt mit 55,74 Schlägen pro Minute der gesamten zwölf Wochen niedriger als der Ausgangspuls mit 58 Schlägen pro Minute. Die Differenz lässt sich möglicherweise auf das Body Transformer-Training zurückführen und kann ebenfalls möglicherweise durch eine Ökonomisierung der inter- und intramuskulären Zusammenarbeit der angesprochenen Muskelgruppen erklärt werden.

Von den 84 möglichen Trainingsdaten über die zwölf Wochen wurden 51 Angaben von Proband A geliefert.

Ruhepuls abends

Bei dem abendlichen Ruhepuls hat sich allerdings im Vergleich zum morgendlichen Ruhepuls nahezu nichts verändert. In der Woche vor Studienbeginn schwankten die Werte des Probanden A zwischen 42 und 55 Schlägen pro Minute. Aus den zwölf Trainingswochen ergab sich ein Durchschnittswert von 47,33 Schlägen pro Minute.

Von den 84 möglichen Trainingsdaten über die zwölf Wochen wurden 48 Angaben von Proband A geliefert.

Gewicht morgens

Nach Auskunft von Proband A wo er vor der Studie durchschnittlich 63 kg. Der Durchschnittswert über die zwölf Studientrainingswochen liegt bei 63,61 kg. Anzunehmen war, dass sich das Körpergewicht aufgrund von Muskelzuwachs, was unter dem BT-Training u.a. erreicht werden sollte, steigen wird. Der Durchschnittswert über die zwölf Wochen liegt hier bei 63,61 kg. Demnach ist Proband 0,61 kg schwerer geworden.

Von den 84 möglichen Trainingsdaten über die zwölf Wochen wurden 62 Angaben von Proband A geliefert.

Puls nach BT

Der Puls nach einer BT-Einheit blieb über die zwölf Wochen mit 107,38 Schlägen die Minute konstant. Je nach Intensität, die sich von Woche zu Woche leicht unterscheiden konnte, sind die Herzschläge pro Minute im Vergleich zur Vorwoche unterschiedlich. Es können allerdings keine Aussagen getroffen werden, ob das BT-Training den Pulsschlag signifikant verändert hat. Dafür spielen Faktoren wie Tagesform, Ernährung und der Grad der Ausgeruhtheit mit ein. Anzunehmen ist aber eine gewisse Konstanz.

Von den 12 möglichen Trainingsdaten über die zwölf Wochen wurden 8 Angaben von Proband A geliefert.

Fazit Body-Transformer-Training Proband A


Meine Erwartungen an den Body Transformer waren vor den 12 Einheiten hoch. Mein primäres Ziel war der Ausgleich muskulärer Dysbalancen, insbesondere an der Beinmuskulatur, um Knieverletzungen und weitere Knorpelabnutzung beim Rad fahren vorzubeugen und einen bereits bestehenden leichten Knorpelschaden hinter der Kniescheibe zu entlasten. Den gesundheitlichen Nutzen dieses Trainingsgerätes ließ ich mir in einem Gespräch mit einem Fitnesstrainer im INJOY bestätigen. Zweitrangig, aber auch nicht unbedeutend, strebte ich eine Verbesserung meiner Allgemeinathletik an, um dynamischer und kraftvoller auf dem Rad zu werden.

Während der ersten Einheiten musste ich noch ein wenig experimentieren, welche Intensität und Trainingsdauer mir am angenehmsten ist. Relativ schnell legte ich mich auf 20 Minuten pro Einheit fest. Die Intensität wählte ich so stark, dass ich nach dem Training geschafft, aber nicht total ausgepowert war. Die Gefahr des Sich-Auspowerns besteht nämlich beim Body Transformer, was zu Unwohlsein und Trainingsausfall an den Folgetagen führen kann. Außerdem empfahl es sich, davor und danach gut zu essen und zu trinken. Nach den ersten Einheiten verspürte ich anschließend häufig bis zu drei Tagen teilweise starken Muskelkater, insbesondere in den alltags weniger beanspruchten Muskelgruppen. Dieser legte sich jedoch im Laufe der Studie und mein Körper adaptierte schnell die neue Belastungsform. Radtraining-Ausfälle mussten nicht hingenommen werden. Ein Tag Ruhe nach der Einheit oder zumindest moderates Training hat sich aber als sinnvoll erwiesen. Die Vielfalt der Übungen mit dem Gerät ist groß, sodass keine Langeweile aufkam. Nach dem Training war ich stets gut gelaunt und konnte locker auf dem Laufband auslaufen, was sehr wichtig ist für den Abbau von Schadstoffen aus der Muskulatur.

Negativ bewerte ich die umständliche und im Verhältnis zum eigentlichen Training zu lang dauernde Anziehprozedur mit den Elektroden. Es gibt zu viele Einzelteile, deren korrekte Position am Körper sehr wichtig ist. Bei unkorrektem Sitz zwicken die Elektroden unangenehm. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass die Elektroden den Strom nicht richtig leiteten, also beispielsweise am rechten Oberschenkel die Belastung größer war als am linken. Meiner Meinung nach kann man bestimmte Muskelgruppen mit herkömmlichen Trainingsgeräten gezielter trainieren, auch wenn es auf diese Art länger dauert, bis sich Ergebnisse einstellen. Ich plädiere für Ganzkörperanzüge und eine Überarbeitung der Gerätesoftware, die bei meinen Trainingspartnern während des Trainings manchmal zu unangenehmen Stromfluss-Unregelmäßigkeiten führte.

Nach einigen Einheiten ließen sich bereits erste „Erfolge“ beobachten. Die Muskulatur wurde allgemein ausgeprägter und strukturierter. An Gewicht nahm ich jedoch nicht zu, was meiner Meinung nach daran lag, dass überwiegend Körperfett in Muskelmasse umgewandelt wurde. Es ist also nicht damit zu rechnen, in kurzer Zeit zum Muskelprotz zu mutieren, was für Ausdauersportler auch ungünstig wäre.

Für Transformer-Anfänger ist ein Trainer bei den ersten Einheiten sinnvoll, v. a. um Übungen zu erlernen, es nicht zu übertreiben (oder zu untertreiben) und um die einzelnen Intensitätsregler am Gerät zu bedienen. Die selbständige Einstellung der Intensität gestaltet sich bei hoher Intensität und damit verbundener Konzentration und Anstrengung als schwierig. Nach einiger Zeit und Übung ist ein selbständiges Training aber problemlos möglich.

Zusammenfassend kann man sagen, dass zwar die Technik noch nicht ausgereift ist und Muskelgruppen bei einem Standard-Ganzkörpertraining, wie ich es durchgeführt habe, nicht gezielt genug trainiert werden können. Ob sich muskuläre Dysbalancen ausgegleiche haben, kann ich schlecht beurteilen. Der Body Transformer bietet jedoch eine sinnvolle Abwechslung im alltäglichen Trainingsprogramm eines Radsportlers. Auf dem Rad fielen mir besonders Anstiege und die Fahrt im Wiegetritt leichter. Einbußen in der Ausdauerleitung bemerkte ich keine. Das Training und die Teilnahme an der Transformer-Studie hat Spaß gemacht. Man kann seiner Fantasie bei den Übungen freien Lauf lassen. Bei Bedarf, z. B. nach einem stressigen Tag, kann man sich körperlich richtig schön verausgaben und hat dann wieder gute Laune.


PROBAND B

Ruhepuls  morgens

Bei Proband B hat sicher der Ruhepuls nicht verändert. Zu Beginn und vor der Studie besaß Proband einen Ruhepuls von 49 bis 52 Schlägen pro Minute (variierte je nach Belastung am Tag). Der Durchschnittswert über die zwölf Wochen liegt bei 51,07 Schlägen pro Minute.

Von den 84 möglichen Trainingsdaten über die zwölf Wochen wurden 14 Angaben von Proband B geliefert.

Ruhepuls abends

Aufgrund der sehr dürftigen Datenlage kann man nur vage behaupten, dass sich der Ruhepuls von anfänglich 54 Schlägen pro Minute auf 55,88 Schläge pro Minute im Schnitt über die zwölf Wochen reduziert hat. Möglicherweise ist die Reduktion des Herzschlages nicht gegeben, da eindeutig zu wenig Daten vorliegen. Es ist aber auch denkbar, dass neben einer möglichen Auswirkung des BT-Trainings auch das herkömmliche Training für eine Reduktion des Ruhepulses möglich ist.

Von den 84 möglichen Trainingsdaten über die zwölf Wochen wurden 8 Angaben von Proband B geliefert.

Gewicht morgens

Nach angaben von Proband B hat sich sein Gewicht in keiner Weise verändert. Anfänglich wog er 71 kg, über die zwölf Trainingswochen hat sich ein Durchschnittswert von 71,06 kg ergeben. Dies war nicht unbedingt anzunehmen, zumal Proband B sichtbar mehr an Bizeps und Trizeps zugenommen hatte.

Von den 84 möglichen Trainingsdaten über die zwölf Wochen wurden 14 Angaben von Proband B geliefert.

Puls nach BT

Der Puls von Proband B variierte ebenfalls leicht, was höchstwahrscheinlich auf die leicht unterschiedlichen Intensitäten zurückzuführen ist. So kam der Wert um die 110 Schläge pro Minute über die zwölf Wochen verteilt häufiger vor. Aus dem zwölf Wochen ergibt sich letztendlich ein Durchschnittswert von 108 Schlägen pro Minute.

Von den 12 möglichen Trainingsdaten über die zwölf Wochen wurden 5 Angaben von Proband B geliefert.

Fazit Body-Transformer-Training Proband B

Der Proband ist bereits mit sehr positiver Einstellung in das Body Transformer-Training gestartet. Von der Theorie überzeugt hat er gerne das neue Trainingsgerät in sein bisheriges Training integriert.

Proband B stellte die Erwartung, beim Radfahren auftretende Rückenschmerzen zu mindern und für das Radfahren mehr Kraft zu entwickeln.

Bereits nach 4 Wochen stellten sich die ersten sichtbaren Erfolge ein. Die Muskulatur der Arme war deutlich strukturierter und es war ein Zuwachs der Brustmuskulatur festzustellen. In der sechsten Woche war dann auch ein etwas flacherer Bauch zu bestaunen. Insgesamt kann man sagen, dass die Rumpfmuskulatur, die beim Radfahren eine wichtige Rolle spielt, gestärkt wurde. Die Beinmuskulatur hat allerdings auf sich warten lassen. Diese machte keine so deutlichen Fortschritte, erschien nach 8 – 10 Wochen dann aber auch strukturierter und kräftiger.

Gewichtsverlust, Fehlanzeige! Während der gesamten Trainingsaufzeichnung hat sich das Gewicht kaum verändert. Der Proband befürchtete zunächst eine Gewichtszunahme durch den Muskelaufbau, welche sich aber nicht bestätigte. Als Ausdauersportler bangt man um jedes Gramm, das man während des Trainings oder eines Wettkampfes mit sich rumschleppen muss.

Wichtig waren im Laufe des Trainings die Ruhetage nach den Body Transformer-Einheiten. Kräftige Radeinheiten einen oder zwei Tage nach dem BT-Training waren nicht möglich. Es waren eher ein bis zwei Ruhetage nach der BT-Einheit nötig, anschließend nur lange und ausdauernde Trainingseinheiten.

Mit dem Body Transformer besteht die Gefahr eines Übertrainings, wenn man sich nicht zügelt. Der Körper fühlt sich sehr gut an, hat aber noch nicht die vermutete Power. Es ist deshalb darauf zu achten, dass man seinen Trainingsplan nach der Gesetzmäßigkeit der Superkompensation ausrichtet und einhält. Auch wenn man sich gut fühlt und glaubt, kurz nach dem BT-Training kräftige Einheiten vollziehen zu können, sollte man darauf verzichten.

Ein subjektiv geringerer Konditionsverlust nach längerer Trainingspause fiel Positiv auf. Nach dreiwöchiger, krankheitsbedingter Trainingspause war es für den Probanden leichter, wieder in das Training einzusteigen. Auch wurde das vorherige Niveau schneller erreicht.

Bei ausreichender Ruhephase ist ein spürbarer Gewinn an Leistung zu erzielen. Der Faktor Zeit spielt bei vielen Triathleten eine wichtige Rolle. Nach Meinung des Probanden ist es möglich ein- bis zweistündige Krafttrainingseinheiten durch den Body Transformer zu ersetzen. Deutlich wurde, dass der Body Transformer allein einen Athleten nicht besser machte. Lediglich das gezielte Einbinden des Body Transformers in den Trainingsalltag. Positiv sieht der Proband auch, dass der Body Transformer ohne Fitnessclub-Mitgliedschaft genutzt werden kann. Leider sind die Preise für das Training relativ hoch.


PROBAND C

Ruhepuls morgens

Zu Beginn der Studie und während der Winterzeit besaß Proband einen morgendlichen Ruhepuls von 58 Schlägen pro Minute. Im Verlauf der zwölf Trainingswochen bildete sich ein Durchschnittswert von 53,18 Schlägen pro Minute. Es besteht hier ein signifikanter Unterschied, der möglicherweise auch auf das BT-Training zurückzuführen sein kann. Allerdings begann Proband C mit dem Einsetzen des BT-Trainings, seine Umfänge im herkömmlichen Trainingsalltag zu erhöhen. Die Umfangserhöhung ist ein wahrscheinlicherer Faktor für die Reduktion des morgendlichen Ruhepulses, dennoch wird auch das BT-Training an dieser Signifikanz beteiligt sein, zumal durch solch ein Training intra- und intermuskuläre Zusammenarbeiten gestärkt werden und der Körper betreffend der trainierten Muskelgruppen ökonomischer Arbeit verrichten kann. Für eine detaillierte Datenerhebung fehlen leider mehr Angaben. Mit 17 Angaben von 84 möglichen liegt leider keine nötige Kontinuität vor.

Von den 84 möglichen Trainingsdaten über die zwölf Wochen wurden 17 Angaben von Proband C geliefert.

Ruhepuls abends

Die Datenerhebung des abendlichen Ruhepulses gleicht in seinen Werten, seiner Bedeutung uns Aussage exakt dem Teil unter „Ruhepuls morgens“. Es handelt sich hier lediglich um einen Ruhepuls von 53,13 Schlägen pro Minute hingegen 53,18 Schlägen pro Minute beim morgendlichen Ruhepuls.

Von den 84 möglichen Trainingsdaten über die zwölf Wochen wurden 15 Angaben von Proband C geliefert.

Gewicht

Das Gewicht von Proband C hat sich nahezu konstant gehalten. Zu Beginn der Studie wog Proband C 75,5 kg. Nach den zwölf BT-Trainingswochen konnte ein Durchschnittswert von 75,75 kg vermerkt werden. Somit ist Proband C unwesentlich 0,25 kg schwerer als zu Beginn der Studie.

Von den 84 möglichen Trainingsdaten über die zwölf Wochen wurden 20 Angaben von Proband C geliefert.

Puls nach BT

Nach Abschluss der Studie ergab sich ein Durchschnittswert von 140 Schlägen pro Minute unmittelbar nach dem BT-Training. Anfänglich lag der Puls bei Proband C sehr hoch (150), nahm aber konstant mit dem Training ab. Nach Aussagen des Probanden ist hier eine Parallele zu sehen mit der Adaptionsfähigkeit des Trainings, denn zunehmend mehr gewöhnte sich Proband C an das BT-Training und hatte nach Erreichen eines Pulses unter 142 Schlägen die Minute keinerlei Probleme mehr, nach dem BT-Training seinen herkömmlichen Trainingsplan zu verfolgen. Man sieht hier also sehr schön, dass sich der Blutkreislauf mit dem BT-Training versucht zu arrangieren, was letztendlich zu einer Reduktion des Durchschnittsminutenpulses führen kann.

Von den 12 möglichen Trainingsdaten über die zwölf Wochen wurden 8 Angaben von Proband  geliefert.


Fazit Body-Transformer-Training Proband C

Vor dem BT-Training war ich recht skeptisch, da ich lieber auf natürliche/herkömmliche Weise meine angestrebten Leistungen erreichen möchte. Ein weiterer Dorn im Auge war mir die Tatsache, dass der Body Transformer auf Kraft trainiert, sei es reine Kraft oder Schnellkraft. Das Prinzip der Kraftausdauer leuchtete mir zwar ein, dennoch wollte ich mich anfangs nicht so recht überzeugen.

Nach der ersten Einheit hatte ich ein wenig Blut geleckt, da ich mich extrem fordern konnte, was in so kurzer Zeit in keiner anderen Weise möglich ist. Neben dem Reiz, seinen inneren Schweinehund zu überwinden und an seine Grenzen zu gehen, habe ich anfänglich nur gemerkt, dass mein herkömmliches Training nur noch schwer zu realisieren war. Man kann sich am BT förmlich zerschießen, wenn man sich nicht zügelt. Ein leichtes Übertraining oder aber auch unausreichende Regenerationsphasen sind die Quittung, die ich vor allem in den ersten drei Wochen spürte. Nach der gefundenen Intensität und Dauer konnte mein Körper das BT-Training deutlich besser verkraften und adaptieren. Nach den besagten drei Wochen fraß mich der Strom nicht mehr auf, sondern brachte mich ein wenig nach vorne: Beim Laufen erhielt ich einen deutlich leichteren Einstig nach längerer Pause. Subjektiv konnte ich stabiler an der Schwelle laufen. Treppen waren kein Problem, von Anstiegen jeglicher Art ganz zu schweigen. Ebenso gute Ergebnisse konnte ich im Wasser bemerken: Meine Körperspannung war durch das BT-Training höher als ohne, demnach besaß ich eine bessere Wasserlage. Meiner Ansicht nach konnte ich bei weniger Kraftaufwand schneller schwimmen. Mein Zug wurde ebenso verbessert. Zu Zeiten des BT-Trainings waren meine Schwimmzeiten besser bei gleichem herkömmlichem Training als im Vorjahr. Beim Radfahren verspürte ich weniger Besserung. Anstiege gingen leichter, ich kann allerdings nicht behaupten, dass meine Grundschnelligkeit dadurch besser wurde.

Alles in Allem kann ich schreiben, dass mit das BT-Training gefallen hat. Es hat beim Schwimmen und Laufen seine Wirkung gezeigt, dennoch würde ich weiterhin herkömmlicher Trainieren wollen. Das liegt maßgeblich daran, dass für mich persönlich eine BT-Einheit zu teuer ist. Sicherlich lassen sich sehr vorteilhafte Effekte erzielen, aber um nicht stagnieren zu wollen, werden nach einer gewissen Zeit zwei Einheiten pro Woche äußerst empfehlenswert. Dementsprechend die Kosten.

Wenn man allerdings seinen Einheiten bedenkenlos finanzieren kann, ist das BT-Training eine sehr gute und effektive Ergänzung zum herkömmlichen Training uns somit sicherlich interessant für ambitionierte Athelten.

Bemängeln würde ich die leicht störungsanfällige Software, die bei drei Einheiten komplett aussetzte und mitten in der Einheit neu gestartet werden musste. Zum andere scheinen die Elektroden des Öfteren kaputt zu gehen, was während einer Einheit zu einer diskontinuierlichen Stromreizung führt und unangenehm sein kann.    


Danksagung
:

Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich für die freundliche Unterstützung des INJOY Wentorf, das es uns ermöglicht hat, an den Body Transformer Geräten trainieren zu dürfend. Des Weiteren gilt auch unser Dank Polar, die uns mit zwei Polar S625X ausgestattet haben, um unsere Daten zu erheben.

Dennis Wachter in Zusammenarbeit mit Benjamin Foks und Thomas Külper

Anzeigen:
InJoy Wentorf

Polar Deutschland

Body Transformer

 
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