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Hamburg City Man 2006
Donnerstag, 14 September 2006

ImageDie Stadt Hamburg präsentierte die 5. Auflage des City Man. Nach dem Absprung des bisherigen Hauptsponsors Holsten erscheint der Hamburg City Man in neuem, blauen Antlitz. Welche Eindrücke das TriComponents.info-Team aus Hamburg mit nimmt und was die Athleten in der Hansestadt geboten bekommen, lest ihr im Folgenden.





Von Jahr zu Jahr wuchs der Event und wurde nach und nach zum Kult und einem weiteren Wahrzeichen für viele Hamburger. So ist der City Man in 5 Jahren zur weltweit größten Triathlon-Veranstaltung gewachsen. 6600 Teilnehmer haben sich für die Jedermannrennen am 9. und 10. September angemeldet. 3600 für die Sprintdistanz weitere 3000 für die olympische Distanz.

Über die Schwierigkeit der Organisation eines solchen Events ist nicht zu streiten.


Organisation

Bevor es am Samstag oder Sonntag an den Start ging, musste man wie so üblich durch die Akkreditierung. Am Jungfernstieg, gesäumt von Zelten bekannter Hersteller und Sponsoren wie Kluth, Adidas oder ORCA, war die Startbeutelausgabe.

Ab Donnerstag von 9:00 – 19:30 Uhr, sowie noch kurz vor dem Start an beiden Tagen war es möglich, seine Startunterlagen ab zu holen. Das war für jeden Berufstätigen zu bewältigen.

Angenehm ist bei solch großen Veranstaltungen wie dem City Man immer was einen im Starterbeutel erwartet. Neben dem „coolem“ Beutel, wie er in der Vergangenheit noch hieß, gab es eine Trinkflasche, die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Triathlon“ sowie „Knabberkram“ von Kluth und Energie-Gels von Multipower.

Das Finisher-Shirt, welches in den Zeiten des Hauptsponsors Holsten noch inklusive war, musste in diesem Jahr für 14,90€ zusätzlich erworben werden. Dafür erhielt man allerdings ein qualitativ hochwertiges T-Shirt mit gesticktem Emblem.

Es gibt immer Dinge die besser gemacht werden können, so leider auch beim Hamburg City Man.
Der Einlass in die Wechselzone wurde gut kontrolliert, war allerdings nur schwierig und über Umwege zu erreichen. Zuschauer und Athleten auf dem Weg zum Eingang der Wechselzone teilten sich zum Teil sehr enge Wege.
Besonders samstags ein Problem, da die Innenstadt gut besucht von Touristen und Einkaufslustigen Passanten war.

Positiv: Der laufende Wettkampfbetrieb wurde nicht behindert, da die Wettkampfstrecke nicht zwingend von Passanten überquert werden musste.

Viele, zum Teil freiwillige, Helfer waren auf der Strecke als auch in der Wechselzone und wiesen den richtigen Weg. So kam es nur in einzelnen Fällen dazu, dass ein Athlet lediglich eine der zwei Radrunden fuhr oder beim laufen die falsche Richtung einschlug.

Auf allen Streckenabschnitten sorgten Polizei, Feuerwehr und THW dafür, dass die Athleten ungehindert der gut ausgeschilderten Strecke folgen konnten. Auf etwas entlegenen Abschnitten sorgten sie zusätzlich für die nötige Stimmung.

Streckenverlauf


Schwimmen

Vom Ballindamm, der jedes Jahr aufs Neue zur Wechselzone umfunktioniert wird, bis hin zum Start am Jungfernstieg, lagen, je nach Startplatz, bis zu einem Kilometer.

Da die Wechselzone nicht direkt an den Schwimmstartpunkt angrenzte, mussten alle Athleten barfuss – die wenigsten haben an Badelatschen gedacht - und im Neoprenanzug aus der Wechselzone durch Spaziergänger, Passanten und Fans bis zum Schwimmstart. Unglücklicher Weise wird zwischen Ballindamm und Jungerfernstieg gebaut. Sodass, das Barfuss gehen teilweise sehr unangenehm wurde, wenn es über einen noch nicht fertig gestellten Bürgersteig ging. Diesen hätte man zumindest mit Teppich auslegen können, wie es in den Vorjahren der Fall war.

Am Schwimmmausstieg am Rathausmarkt standen Helfer die einem aus dem Wasser halfen. Die Stufen und der Weg bis zum Fahrrad waren dann mit Teppich ausgelegt. Am Rand der Strecke waren Sonntag selbst bei den ersten Startgruppen schon viele Fans, die für eine super Stimmung sorgten. Der Samstag viel ertwas mäßiger um die frühe Morgenstunde aus.

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Radfahren

Die Radstrecke wurde leicht abgeändert. Es wurde auf Kopfsteinpflaster-Passagen verzichtet und war leicht profiliert. Für die Athleten auf der Sprintdistanz gab es am Samstag eine 22 km Runde zu bewältigen. Sonntag auf der Olympischen Distanz wurden zwei 20 km Runden gefahren. Am Wendepunkt nach etwa 10 Km gab es einen Versorgungsposten mit Wasserflaschen Obst und Energieriegeln

 

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Laufen

Die Laufstrecke an der Alster – wohl eine der schönsten und beliebtesten Hamburgs – führte vorbei an Villen und Botschaften und bot teilweise wunderschöne Ausblicke auf Alster und Innenstadt.

Nachdem der Veranstalter einräumte, die Laufstrecke in den vergangen Jahren etwas zu knapp bemessen zu haben wurde der Wendepunkt entsprechend verlegt.

Wer an den Fans vorbei kam, die an der Wechselzone auf ihre „Helden“ warteten und fleißig anfeuerten, erreichte nach wenigen hundert Metern den ersten Versorgungsstand. Insgesamt gab es vier Mal die Möglichkeit sich mit Getränken, Obst und Energieriegeln zu versorgen.

 

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Fazit

Insgesamt war die Versorgung, Streckenführung und –absperrung sehr gut. Im Zielbereich war ausreichend Platz und Möglichkeit seine Energiereserven wieder zu füllen. Der Veranstalter stellte Kleiderbeutelaufbewahrung, Möglichkeit zum Duschen und umziehen sowie Massagen bereit. Über einen Not-Check-Out hatten Athleten der ersten Startgruppen Möglichkeit vor offiziellem öffnen der Wechselzone ihr Rad und Equipment zu holen. Bei diesem Not-Check-Out konnte es allerdings zu erheblichen Anstehzeiten kommen. Da nur jeweils zehn Personen für zehn herauskommende Athleten eingelassen wurden. Dies gewährleistete jedoch den reibungslosen Rennverlauf in der Wechselzone.


Kurz & Knapp

Hamburg City Man

Strecke: Sprintdistanz (0,5 km, 22 km, 5 km)
Teilnehmer: 3600
Kosten: 59,50€
Start: ab 8:30 Uhr (150 Teilnehmer pro Block)

Strecke: olympische Distanz (1,5 km, 40 km, 10 km)
Teilnehmer: 3000
Kosten: 69,50€
Start: ab 7:40 Uhr (150 Teilnehmer pro Block)

 

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Event: Hamburg City Man

Veranstalter:Upsolut Event GmbH


Benjamin Foks

 

 
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