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Bikecount Hawaii

Welche Räder wurden am meisten beim Ironman Hawaii gefahren? Der akteulle Bike-Count.

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IM Malaysia 2007
Montag, 12 März 2007
Kjells Finish Der Ironman Malaysia galt im letzten Jahr noch als einfacher Qualifier für Hawaii. Dies hat sich grundlegend für dieses Jahr geändert: Das Starterfeld bietet in der Breite deutlich mehr Stärke und die Strecke hat es in sich - das Klima sowieso. Kjell ging an den Start, seinen Bericht lest Ihr im Folgendem.







Allerdings waren wir mit 5:00Uhr wohl ein wenig zu früh. Die Bodymarking Volunteers waren noch am Koordinieren und bei der Selbstverpflegungsbeutelabgabe war man sich mit dem Ablauf noch nicht ganz so sicher. Stress sollte nicht aufkommen und es funktionierte so wie es sein sollte. Wir bekamen unsere Edding Nummer auf Arm und Bein, Kjells Schwimmausstiegwurden unsere Beutel los und konnten uns um das Rad kümmern. Wie üblich in so warmen Ländern, musste man die am Vortag abgelassene Luft wieder aufpumpen, seine verderbliche Verpflegung anbringen und sonst noch mal alles checken (Rad, Radschuhe, Radbeutelinhalt), was allerdings üblich sein sollte. Genauso wie ein mehrfacher Toilettengang und das Eincremen (sowohl mit Sonnencreme als auch mit Vaseline, an den potentiellen Scheuerstellen) schon vor dem Schwimmstart. Je nach Startfeldgröße sollte man sich rechtzeitig in Richtung Einschwimmen und damit auch Schwimmstart begeben. Bei den knappen 700 Athleten vom Ironman Malaysia 2007 reichten 20 Minuten aus. Das Profifeld hatte sich schon sehr früh formiert und da dies mein erstes Rennen als Pro-Starter war, orientierte ich mich an bekannten Gesichtern, in diesem Fall Nicole Leder. Während dem Brillerichten und gegen die Strömung ankämpfen fiel uhrplötzlich der Startschuss und mein Vorhaben eben an Nicoles Füßen zu bleiben war gegessen. Es wurde wie immer ein wenig ruppig um mich herum und das warme Salzwasser fand immer wieder den Weg in meinen Mund und Magen.
Die Wettkampfmorgen-Routine hatte Einzug gehalten. Aufstehen um 4:00Uhr, ein Kohlenhydratreiches und wenig belastendes Frühstück (an diesem Morgen gab es 4 Toast mit Honig und Marmelade) und zwei Tassen Kaffee, plus mein Biestmilch. Die Stimmung am „Racemorningbuffett“ war angespannt wie immer. Jeder war mit sich und seinem „Kohlenhydratgequose“ beschäftigt. Vom Wettkampfhotel ist es gerade mal einen guten Kilometer, welchen die meisten Athleten zu Fuß zurücklegen, um zum Startbereich zu kommen. Taxi oder Shuttle fahren kaum bis gar nicht und man muss ehrlich sagen, die Entfernung ist auch am Wettkampfmorgen zu Fuß zu bewältigen.


Die Spitzen Gruppe angeführt von Bryan Rhodes störte sich weniger an der spürbaren Seitenströmung und kam deutlich unter 50 Minuten aus dem Wasser. Wie erwartet wurde auf dem Rad gleich Druck gemacht, was bei der neuen Strecke umso unangenehmer werden sollte, da man nach guten 4 Kilometern schon den ersten 1km langen Anstieg bewältigen muss und sich die Beine noch alles andere als eingefahren haben. Aber es war klar, dass bei dem hochqualitativen Starterfeld, sowohl bei den Frauen, wie auch bei den Männern, nicht „locker“ angefahren wird. Nina Kraft kam im Top 10 Gesamtfeld aus dem Wasser und auch sie fuhr gleich stark an.

Als ich aus dem Wasser kam, blieb mir mein kleiner Tagestiefschlag nicht erspart. Und der US-Moderator „Whit“ tat seiniges dazu bei, das auch alle schauten, als ich als allerletzter Pro (M) mein Rad vom Ständer nahm. Ich saß auf dem Rad und schlüpfte in meine präparierten Radschuhe und damit war auch schon dieser kleine aber feine „Fehlstart“ vergessen.

Vorne wurde weiter mächtig Druck gemacht und die Gruppen funktionierten wohl ganz gut. Im IronmanLive Ticker steht immer was von „diese Athleten jagen den einen“. Auch eine Form der Interpretation. Bei der Hälfte der Radstrecke (91km) führte bei den Männern Mitch Dean vor Xavier Le Floch, Andrew Johns, Reinaldo Colucci und Bryan Rhodes, die ihn „jagten“. Bei den Frauen wurde an selber Stelle Nina Kraft, als Führenden des Frauenrennens, von Bella Comerford, Rebecca Preston, Charlotte Paul, und Yoko Hori gejagt.

Ich arbeite fleißig allein die 10% Anstiege und die welligen Passagen, sowie die flachen Teilabschnitte ab. An den Wendepunkten konnte ich auch die Abstände und das besagte „jagen“ einsehen. Klar sind dies Momentaufnahmen, aber dennoch fielen Gruppen auf, wo 3-4 Teammitglieder die gleiche Bekleidung tragen und auch noch eine homogene Gruppe bilden.

Dennoch ist diese neue Strecke mit ca. 1400 Höhenmetern ein extremer Energiekiller. Einen guten Rhythmus zu finden ist hier sehr schwer und die immer kräftiger werdende Sonne tut einiges dazu bei, dass der eine oder andere Topathlet hier auf Langkawi nicht das Ziel erreichen sollte.

Im Amateur-Rennen liegen 3 Athleten eng bei einander und es sieht so aus, als ob der Top Agegrouper Thomas Vonach einen schwereren Tag haben wird, als vielleicht erwartet. Mit ihm sind Roye Lionel und Elmar Schuberth schnell unterwegs.

Bis Kilometer 167 sind es in der 6-köpfigen Männerführungsgruppe nur 1-7 Sekunden Unterschied. Die Frauen halten sich dagegen recht weit voneinander fern und Nina Kraft führt das Rennen an.

Bryan Rhodes ist als erster aus der T2 auf die Laufstrecke gegangen, bei den Frauen ist immer noch Nina Kraft diejenige, die führt.

Die Verpflegungsstationen sind deutlich besser ausgestattet und geschult als letztes Jahr, nur ziehen leider immer noch einige Helfer ohne ersichtlichen Grund plötzlich die Radflaschen wieder zurück. Problem daran ist, dass die Verpflegungstische nur wenige Meter auseinander stehen und somit eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit und der Banane zu einem hektischen Zugreifen und verstauen wurde.

Kjell am BergDie Wärme machte sich unter meinem Aerohelm bemerkbar. Ich bekam leichte Kopfschmerzen und kühlte immer wieder mit Eiswasser meinen Kopf und den Rücken. Bei Kilometer 130 dachte ich für den Bruchteil einer Sekunde es wäre aus. Zwar habe ich viele Wochen auf den Straßen Langkawis trainiert und weiß um die Tiere, doch der Wildhund der plötzlich auf die Straße lief kam zu unerwartet. Meine Reaktion war, den Radschuh auszuklicken und den Hund damit vom Aufprall abzuhalten. Es funktionierte. Ich streife den Hund, welcher heftig aufheulte und wieder im Gebüsch verschwand. In der Aeropostion hat man keine große Wahl. Damit waren meine Highlights auch schon überstanden und es hieß: „Drücken, Ziehen, Drücken, Ziehen!“ Ich arbeite mich im Hauptfeld immer weiter nach vorne und bekomme bei Kilometer 160 Besuch von einer kleinen aber feinen Gruppe. Doch den psychologischen Effekt des Mitfahrens wird sofort zunichte gemacht, wenn mal als überzeugter Alleinfahrer den gehobenen Zeigefinger vom Racemarshall gezeigt bekommt. Im nachhinein erfahre ich von diesem Racemarshall, dass es nur ein Spaß war, weil wir uns kannten. Er ging auch noch so weit mir zu sagen: „No, I didn´t used my yellow Card that day for anyone, because I don´t wannted to bet he bad guy!“ Kein Kommentar von meiner Seite zu dieser Aussage.

In Kuah und damit auch auf der Laufstrecke angekommen, wurde es sehr voll. Die Führenden waren schon klar auf dem Weg zur ersten Wende und der Autoverkehr, durch uns Radfahrer, die Polizei, die Zuschauer und Läufer verlangsamt, machten die letzen 6 km zur T2 zu einer sehr gefährlichen Slalomfahrt. Ich fuhr nach dem Motto, Augen zu und durch die Lücken durch.

Bei den Pro Männern sah die Reihenfolge der Top 15 kommend aus der T2 wie folgt aus: Bryan Rhodes, [2]Mitch Dean 9 Sekunden, [3]Xavier Le Floch 26 Sekunden, [4]Stephen Bayliss 1:01 Minute, [5]Reinaldo Colucci 2:09 Minuten, [6]Oyvind Johannessen 4:23 Minuten, [7]Andrew Johns 4:57 Minuten, [8]Chris McDonald 4:57 Minuten, [9]Shigenobu Ikegata 5:36 Minuten, [10]Hubert Hammerl 9:53 Minuten, [11]Park Byunghoon 13 Minuten, [12]Roye Lionel 13:15 Minuten, [13]Lothar Leder 13:19 Minuten, [14]Elmar Schuberth 13:41 Minuten und [15]Petr Vabrousek 14:20 Minuten. Bei den Frauen kamen die drei fast zeitgleich in der T2 an und Nina Kraft hatte den besten Wechsel: Alison Fitch, [2]Nina Kraft and [3]Bella Comerford gefolgt von Rebecca Preston mit 7 Minuten Abstand auf die Führenden und Belinda Harrison mit 21 Minuten Abstand.

Bryan Rhodes verabschiedete sich aus dem Rennen und sah die Ziellinie nicht. Ähnlich erging es Nina Kraft, die nach der ersten Laufrunde am Hotelwendepunkt ausstieg. Es hatte nichts mit der Hitze oder der physischen Kraft zu tun - der Kopf spielte nach den zwei Jahren Sperre nicht mit. Und das bei einem solch Kopflastigen Sport bzw. Rennen (Mehrrunden-Kurs). Schade, aber wenn es nicht mehr geht, dann kann man noch so fit sein, es läuft dann nichts mehr!

Bei mir lief es auch nicht besonders rund. Im T2 Zelt wurde ich hektisch und brauchte für das Umziehen (komplett) länger als normal und der Dixiklo-Besuch kostete nicht nur Zeit, sondern auch einiges an Nerven. Aber auf dem Rad Kjell an der Versorgunghatte ich das Gefühl, diesen Stopp unbedingt machen zu müssen. Andererseits war die Überlegung mit Nicole zu laufen. Wäre genial für Beide von uns, doch im Laufen auf Toilette war eine noch schlechtere Alternative, so entschied ich mir für das Dixiklo in der T2. Nicole war einen knappen Km weg und ich lief an wie mit meinem Coach Peter besprochen. Richtung 4:15-20 auf den Kilometer. Motivierend waren die Rufe der Helfer und Zuschauer, aber vor allem der Familie von Caka. Das ist die Dame die mich wochenlang massiert hat. Irre, dass die zum Zuschauen gekommen sind. Die haben sonst absolut nichts mit dem Sport zu tun und auch wenig Verständnis für die knapp 700 Verrückten.

An meinem Racebelt hatte ich Notfall-Gel, Salztabletten, Aminos und den Biestmilchbooster gut verstaut. So dachte ich, doch diese kleine Tasche fing schnell an zu nerven, also steckte ich sie in die Hose. Wippendes um die Hüfte wie einen Fuelbelt ertrage ich im Rennen nicht. Im Training ist das kein Problem, ganz komisch. Ärgerlich war nur, dass ich letztendlich nichts aus der Tasche brauchte, bzw. zu mir nahm. Ich lief sehr fokussiert und wollte absolut keine Rhythmuswechsel geschweige denn in einer kleinen Tasche wühlen. Den besagten Rhythmus musste ich aber auch erst einmal finden und das dauerte an diesem Tag ungewöhnlich lange. Ab Kilometer 10 fühlte ich mich wieder einigermaßen wohl, was aber auch daran lag, dass das Tempo ein wenig langsamer geworden war. Aber vor allem die Gesichter der anderen motivierten. Es wurde hart für alle, aber was sagt Desiree Ficker auf Ihrer Homepage: „It hurts me, but it kills them!“

Die Männersituation bei Lauf-Kilometer 16 sah wie folgt aus: Führend Mitch Dean, [2]Xavier Le Floch mit 1:19 Minuten Abstand, [3] Bryan Rhodes 3:28 Minuten,
[4]Reinaldo Colucci 4:30 Minuten, [5]Andrew Johns 6:30 Minuten, [6]Stephen Bayliss 7:10 Minuten, [7]Oyvind Johannessen 9:25 Minuten, [8]Byunghoon Park 11Minuten, [9]Chris McDonald 13:14 Minuten, [10]Petr Vabrousek 14:14 Minuten.

Bei den Frauen sah es bei Lauf-Kilometer 16 wie folgt aus: Bella Comerford, [2]Alison Fitch mit 38 Sekunden Abstand, [3]Nicole Leder 8:17 Minuten, [4]Rebecca Preston 11:22 Minuten, [5]Yoko Hori 14:36 Minuten, [6]Belinda Harrison 22:42 Minuten, [7]Chiharu Chiba 29:46 Minuten, [8]Jennifer Lehmler 29:52 Minuten, [9]Sonja Tajsich 31:26 Minuten, [10]Inoue Yukako 31:50 Minuten.

Einige Kilometer weiter übernimmt Xavier Le Floch die Führung und bei den Frauen dauert es wiederum nur einige weitere Kilometer mehr, bis Nicole die Führung der Frauen inne hat und diese wie auch Le Floch nicht mehr abgeben sollte.

Kjell on the runIch sah Nicole bei jeder Wende und sie sah weit aus besser aus als die meisten Männer. Ist schon Klasse, was Nicole zu Laufen in der Lage ist. Meine Ansätze im Rennen an sie ran zu laufen gingen nicht auf, da Nicole ihre Pace besser im Griffe hatte als ich. Auf unser letzten Runde bekam ich von Lothar die Ansage, Nicole brauch was zu Trinken. Klar war mir, dass es kein Wasser sein sollte, doch wie sich später heraus stellte, hätte Nicole meine Gels gebrauchen können. Ich habe mit 2 PowerbarGels in der Hose gefinished. Aber da ich es nicht wusste, habe ich das Bestmögliche gemacht und trotz meiner selbst nicht mehr ganz fitten Verfassung, kalte Cola in eine Wasserflasche abgefüllt und Nicole an ihrer letzten Wende gereicht. Hoffe es hat geholfen!

Cola gab es zwar fast immer, aber die Tische wurden immer heftiger von Gehern und so genannten „Aidstation-Stopper“ (Laufen von Aid zu Aid-Station und bleiben zur Verpflegung an der Aid-Station kurz stehen) belagert. Was ein schnelles Vorbeilaufen und die Aufnahme von Wasser und Cola nicht immer leicht machte.

Für mich wurde es nach Runde 2 sehr hart, aber die Motivation den Pro Belgier Arnout Volckaert in Reichweite zu sehen und seinen Blick bei meinem Lauftempo, machten mir Beine. Ganz vorne war die Entscheidung gefallen und die Ersten mittlerweile im Ziel:

1. Xavier Le Floch in 8:43:52  [Swim - 00:49:59 / Bike: 04:45:14 / Run: 03:06:01]
2. Andrew Johns in 8:51:19  [Swim - 00:49:51 / Bike: 04:49:15 / Run: 03:08:57]
3. Mitch Dean in 8:51:43  [Swim - 00:49:55 / Bike: 04:45:20 / Run: 03:14:09]
4. Byunhoong Park in 8:55:35  [Swim - 00:58:22 / Bike: 04:49:05 / Run: 03:05:01]
5. Gernot Seidl in 8:55:57  [Swim - 01:02:40 / Bike: 04:52:04 / Run: 02:58:51]
6. Stephen Bayliss in 8:58:12  [Swim - 00:49:48 / Bike: 04:46:32 / Run: 03:19:46]
7. Petr Vabrousek in 9:00:25  [Swim - 00:54:12 / Bike: 04:53:54 / Run: 03:08:50]
8. Oyvind Johannessen 9:13:36  [Swim - 00:53:53 / Bike: 04:43:35 / Run: 03:31:48]
9. Thomas Vonach [AG] in 9:14:57 [Swim - 00:49:59 / Bike: 04:45:14 / Run: 03:06:01]
10. Reinaldo Colucci in 9:16:31  [Swim - 00:49:44 / Bike: 04:46:22 / Run: 03:36:57]
11. Lothar Leder in 09:18:06 [Swim - 00:53:51 / Bike: 04:54:16 / Run: 03:27:12]

Bei den Frauen sah das Top Finisher Feld wie folgt aus:

1. Nicole Leder in 9:42:33   [Swim - 00:56:50 / Bike: 05:24:49 / Run: 03:17:36]
2. Alison Fitsch in 9:50:59   [Swim - 00:53:59 / Bike: 05:13:26 / Run: 03:39:46]
3. Hori Yoko in 10:00:43  [Swim - 01:04:09 / Bike: 05:17:24 / Run: 03:35:58]
4. Rebecca Preston in 10:03:08  [Swim - 00:58:21 / Bike: 05:16:45 / Run: 03:45:19]
5. Belinda Harrison in 10:07:19  [Swim - 01:00:55 / Bike: 05:26:52 / Run: 03:35:07]
6. Sonja Tajsich in 10:11:32  [Swim - 01:08:51 / Bike: 05:34:44 / Run: 03:24:43]
7. Chiba Chiharu in 10:24:30  [Swim - 01:00:58 / Bike: 05:33:28 / Run: 03:44:48]
8. Yukako Inoue 10:29:38  [Swim - 00:57:59 / Bike: 05:37:52 / Run: 03:49:35]
9. Jennifer Lehmler in 10:34:26 [Swim - 00:58:07 / Bike: 05:32:03 / Run: 04:01:13]
10. Megumi Kobayashi [Swim - 01:11:50 / Bike: 05:21:00 / Run: 04:19:45]
11. Ute Streiter in 11:02:41  [Swim - 01:09:23 / Bike: 05:39:31 / Run: 04:09:33]
12. Silvia Czaika in 11:18:06 [Swim - 00:58:20 / Bike: 05:51:36 / Run: 04:12:12]

Kjells ZieleinlaufIch folgte Nicole ins Ziel und hatte bis dahin nicht mitbekommen, dass sie den Ironman gewonnen hatte. Mein Zieleinlauf ging wie immer viel zu Schnell und ich hatte ja einen Eventsupport auf der Insel gewonnen, sodass ich mit dem Banner von Paul Panders ins Ziel lief. Meine Zahlen vom 12. Ironman meiner jungen Ironma-Laufbahn und meines ersten Rennens als Pro sehen wie folgt aus: 24. Platz gesamt / 16. Pro in 9:48:33 [Swim - 01:06:18 / Bike: 05:15:28 / Run: 03:21:14]

 

Mein persönliches Fazit dieses Rennens: Den Ruf eines einfachen Qualifiers sollte der Ironman Malaysia spätestens dieses Jahr abgelegt haben. Die Bedingungen und die sehr hohe Leistungsdichte macht dieses Rennen zu einem der härtesten der Serie und das bestätigen die meisten Finisher (von Top-Elite bis zum 16 Stunde Finisher)! Im Vergleich zum letzten Jahr, hat sich der Veranstalter einiges Einfallen lassen und vor allem Tipps und Hinweisen umgesetzt. Das Verpflegungssystem ist deutlich verbessert worden, die Streckenänderungen machen das Rennen noch Interessanter, die Vor-Ort-Information sind auch verbessert worden. Dennoch gibt es immer noch einige kleine Schwierigkeiten in der Anreise, der Wettkampfwoche und am Wettkampftag. Aber mal sehen, was der Ironman Malaysia 2008 zu bieten hat. Aus den guten 600 Startern sollen 1500 werden und die Organisation soll noch besser werde. Ich bin gespannt und plane dieses Rennen fest in
meine Termine für 2008 ein.

Kjell Schiöberg


Kontaktdaten:


www.ironmanlangkawi.com.my
(Englisch, Deutsch, Japanisch)

Race Director
LIEM SDN. BHD.
2nd Floor, Wisma Sarma
16 & 18 Yap Ah Shak
53000 Kuala Lumpur
Malaysia


Tel: 603-2692 9034
Fax: 603-2698 2863
Email: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst


TIPPS und TRICKS auf Langkawi [Insel der Legenden]:

www.emmes.net
(Englisch, Deutsch)

Auf dieser Webseite sind neben einer Vielzahl von Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Malaysia´s Kultur/Menschen/etc. auch Hotel´s zu finden und zu buchen. Und nicht vergessen, die Ironman-Woche liegt in der Regel mitten im Beginn vom Chinese New Year, das bedeutet, die Insel ist früh voll ausgebucht und gute Angebote sind rar.

Geldwechsel am Flughafen von Langkawi, dort gibt es den besten Kurs und vor allem nicht schon in Deutschland wechseln, das lohnt sich nicht!

Meine Top-to-Does: Strandbesuche, Mangroventour, Nachmärkte, Inselhopping, Shopping in Kuah und vor allem Sonnencreme benutzen!

Meine No-No´s: Auf dem Nachmarkt im Strandlook erscheinen (Bikini, Speedo)!!! Das local Essen meiden, wilde Tiere füttern und ohne Helm Moped fahren!

 
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