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Ergomo von Insolvenz betroffen

Image Gegen Ergomos Herstellerfirma SG Sensortechnik GmbH & Co. KG wurde im Juli ein Insolvenzverfahren eingeleitet.

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Schnelle Laufschuhe 2007
Montag, 08 Oktober 2007
Wettkampfschuhe 2007 Hawaii steht an und spätestens hier wird man erneut mit der Frage oder den Gedanken nach dem ultimativen Schuhwerk konfrontiert. In der Tat kann man über den richtigen Schuh, die eigene Laufleistung optimieren. Unser Schuhtest zeigt mit Schwerpunkt auf Competitionschuhe und Lightweighttrainer, auf welchen Schuh man sich einlassen könnte, wenn es um schnelle Zeiten geht.





Schnell, leicht und direkt sollen sie sein – des Läufers und Triathleten Wettkampfschuhe. Leicht ist nicht immer gleich komfortabel, komfortabel ist oft auch nicht optimal schnell. Kompromisse sieht man oft auf der Marathonstrecke, hier wird auf Dämpfung gesetzt. Was ist aber mit denjenigen, die aktiv laufen und die entsprechende Muskulatur und Technik aufweisen, auf einen sehr leichten Schuh selbst beim Marathon zu laufen? Die Japaner machen es vor; hier ist es unglaublich, welch eine Masse Lightweight- und Competition-Schuhe bevorzugen. Hierzulande war der Markt sehr dürftig gesät mit derlei Schuhen, doch der Markt ist im Wandel. Für unseren Test konnten wir überraschend viel Modelle auftreiben, die das Kriterium eines reinrassigen Wettkampfschuhs erfüllen oder gerade so an der Schwelle stehen zwischen Lightweight-Trainer und Wettkampfschuh.


Allgemein

Laufschuhe sind bei weitem nicht gleich Laufschuhe. Im Groben unterteilt man in Supportschuhe, Curshion, Lighttrainer und Competitionschuhe. Hierzwischen mögen weitere Modelle anzusiedeln sein, ein eigenes Segment beschreiben auch die Trailschuhe oder „Natural Running“ Schuhe wie der Free von Nike.

Sinn dieses Tests soll sein, euch einen Marktüberblick über die derzeitigen Competitionschuhe zu geben, in vielen vorangegangenen Tests jeglicher Medien weniger bis gar nicht beachtet, was eindeutig schade ist, denn der Markt wird total unterschätzt.  Was in Japan schon gang und gebe ist, zieht in Deutschland immer mehr ein – flache und direkte Schuhe, die halbe Garanten für schnelle Zeiten sind. Dementsprechend der Fokus des diesjährigen Laufschuhtests auf absoluten „Flitzern“.


Voraussetzung Lauftechniken

Competitionschuhe verzichten gegenüber Ihren größeren Brüdern auf viel Dämpfung. Entsprechend sollte vor einem solchen Schuhkauf klar sein, auf was man sich einlässt, denn nicht jeder Fußtyp kommt mit den flachen, kaum gedämpften Rennern klar. Ebenso wichtig ist die Art des Laufstils: Leichte und kontaktfreudige Schuhe sind sehr für aktive Läufer zu empfehlen, was bedeutet, für diejenigen, die über den Vor- oder Mittelfuß während des Schrittes aufzusetzen. Der passive Laufstil – erster Fußkontakt während eines Schrittes über die Ferse – benötigt Dämpfung, denn durch den ansozialisierten Schuh wurde der Fuß aus der natürlichen Bahn des Ballenaufsetzens gebracht. Der Schuh übernimmt natürliche Funktionen des Fußes, die da wären, auf ihn einwirkende Lasten selber zu kompensieren (durch aktive Muskelarbeit). Die geraden Lasteinwirkungen bei einem solchen passiven Schritt sind sehr viel punktueller und Gelenkbelastender als bei einem aktiven Laufstil, wo über die Technik an sich muskulär einiges kompensiert wird. Dementsprechend sagen Competitionschuhe eher dem aktiven Laufstil zu, denn im Fersenbereich ist die Dämpfung kein Vergleich zum Support- oder Curshionschuhen, die Belastung auf den Gelenken (Sprunggelenk, Kniegelenk, Hüfte) wären ungleich größer und definitiv nicht vorteilhaft. 


Teilnehmer

New Balance 902
New Balance 825
Diadora Ironmythos
Diadora Mythos Fly
Diadora Mythos Racer AX
Diadora Mythos Samurai AX
Saucony Fastwitch 2
Saucony Gride Tangent 3
Mizuno Wave Precision 7
Mizuno Wave Aero
Asics GEL-DS Trainer XII
Asics GEL-DS Racer VII
Adidas adiZERO
Nike Skylon
Nike Free 3.0



So haben wir getestet

Jeder der im Test befindlichen Schuhe wurden von einem Kollektiv von 2 Probanden getestet. Anfangs wurde der Schuh im Alltag getragen, meist zwei Tage, damit sich der Fuß leicht an den Schuh gewöhnen konnte. Sportlich wurden wir zwei mal pro Schuh aktiv: ein längerer Lauf über 20km und intensitätsreicher Lauf über 10km dienen als Grundlage unserer Ergebnisse. Zudem wurde das Verhalten des Schuhs auf der Bahn getestet: Einlaufen, leichte Technik, ein 400m-Interval.



New Balance 902 Hersteller: New Balance
Modell: 902
Gewicht: 293g (Gr. 43)
Variationen: orange (Herren), blau (Damen)
Preis: € 130,-
URL: www.newbalance.de
Tel.: 0 81 42 / 47 72 - 0


Handhabung

Der 902 ist leicht zu handhaben, hier gibt es nicht viel zu beanstanden bis auf die Tatsache, dass die Schuhzunge nicht an das Obermaterial vernäht ist, was beim schnellen Einstig dazu führen kann, dass sich die Zunge leicht verzieht und etwas drückend auf den Spannen wirkt. Außerdem reicht die Zunge recht weit aus dem Schuh und legt sich deutlich weiter über den Spannen als bei der Konkurrenz und stößt leicht in das Gelenk. Hier muss man sich erst einmal mit dem Positionieren auseinandersetzten, bis es dann einwandfrei losgehen kann.

Ein sehr nettes Feature ist, dass die Schnürsenkel Segmente aufweisen: nach jedem Zentimeter verengt sich der Schnursenkel für einige Millimeter bevor er wieder eingängliche Dicke annimmt. Die Schnürung lässt sich so besser einstellen und macht es leicht, bei schneller Schnürung wenig Spannung zu Verlieren.


Dämpfung

Die Dämpfung des 902 würden wir ähnlich des Wave Aero als hervorragend bezeichnen. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt darin, dass der Aero über einen gewissen Grad von Weichheit ein sehr gutes Bodenkontaktgefühl vermittelt, der 902 tut dies hingegen über eine sehr ausgeglichene Sohle, die weder hart noch weich ist; sie liegt zwischen dem Aero und dem Trainer von Asics.

Der Akzent der Dämpfung liegt klar im Mittelfußsegment, optimal für den aktiven Laufstil. Im Fersenbereich erhält man zwar eine äußerst gute Stabilität, für den permanenten Fersenläufer empfehlen wir den 902 allerdings nicht, hier fehlt dem Neutralschuh der Komfort, der allerdings für unseren Fokus keine Rolle spielt.


Abrollverhalten

Auch hier kann man erneut die ähnliche hervorragende Funktionalität des Wave Aero zum Vergleich ziehen, wobei der 902 vielfältiger ist: eine sehr feine segmentelle Anordnung der Sohle in Kombination mit einer nicht allzu weichen Sohle, was das Einsatzgebiet des 902 steigert.


Einsatzgebiet

Der 902 ist ein reinrassiger Lighttrainer, wie wir es bei anderen Herstellern eigentlich zunehmend mehr vermissen. Es ist auf allen Terrains Zuhause, wohingegen er leicht auf Teer schwächelt, wenn es um Spitzenzeiten gehen soll. Hier fehlt die klassische Profilierung der Sohle, um ein Optimum an Vortrieb zu gewähren.
Wir sind den 902 im Training und ebenso im Wettkampf gelaufen: der Halbmarathon im selektiven Crossgelände war zu keiner Zeit eine Farce: genügend Seiten- und Fersenstabilität, gutes Abrollverhalten, leichtes Gewicht und eine grundlegend gute Ergonomie. Der Schuh ist in diversen Weiten erhältlich, normale Füße so wie Senk- oder Plattfüße werden ausgezeichnet mit dem 902 bedient.


Fazit

Auch hier passt wieder die auffällig knallige Farbe als Indikator für hohe Ansprüche An Performance, wenn hingegen das Verhalten auf der Straße gegenüber seinen bunten Brüdern ein wenig hinterher hinkt. Dafür ist der 902 vielseitiger einsetzbar. Ein sehr angenehmer Trainingsbegleiter, der auch gut und gerne in jedem Terrain und auf jeder Streckenlänge gelaufen werden kann. Dem 902 wurde bis dato zu wenig Beachtung geschenkt. Schaut Ihn euch an, er ist es allemal wert.

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New Balance 825 Hersteller: New Balance
Modell: 825
Gewicht: 295g (Gr. 43)
Variationen: grau/blau (Herren), weiß/gelb (Damen)
Preis: € 110,­-
URL: www.newbalance.de
Tel.: 0 81 42 / 47 72 - 0


Handhabung

Der 825 macht einen sehr einfachen Eindruck. Hier ist nichts Besonderes zu erwähnen bis auf die Schnürsenkel, die ebenso wie beim 902 segmentiert sind und so eine komfortable Schnürung erlauben.


Dämpfung

Für einen Lighttrainer fällt der 825 eher dumpf aus. Angesichts der Tatsache, dass es sich hier um einen Schuh für €100,- handelt, hat nach unseren ersten Testläufen eigentlich mehr erwarten lassen. Ebenso schlicht wie das Design ist auch die Dämpfung, die eine Spur zu hart wirkt für die Schuhklasse. Man hat zwar einen guten Bodenkontakt, aber es fehlt der gewisse Grad an Komfort. Es kann auch eine Kopfsache sein, denn wenn man in einen Wettkampfschuh steigt, setzt man sich willentlich dem geringeren Komfort aus, bei einem Trainer erwartet man etwas mehr – so auch bei dem 825.

Sieht man von der geringeren Dämpfung ab, viel auf, dass der Schuh eine gute Ergonomie bietet, die den Fuß zwar führt, aber dennoch neutral behandelt. Aktive Laufstile sind mit diesem Schuh wohl eher ein Vergnügen als der passive.


Abrollverhalten

Das Abrollverhalten des 825 fällt weitestgehend homogen aus, dennoch hätte es einen Tick runder sein können. Für Mittelfußläufer macht das Aufsetzen des Schuhs auf den Boden wohl eher einen platten Eindruck, denn durch die durchweg harte Zwischenwohle wird kaum Abrollkomfort gewährleistet.
Unter dem Strich ist der 825 in Punkto Abrollverhalten eine runde Sache, die man allerdings mögen muss.


Einsatzgebiet

Der 825 ist vielseitig einsetzbar: Straße und Schotter sind keinerlei Probleme, der Wald ist eine Geschmackssache, denn nicht jeder mag es dort so hart wie der 825 nun einmal wirkt. Die Stabilität des Obermaterials als auch des Innenschuhs sind selbst vollkommen ausreichend für schnelle Läufe selbst im Wald.


Fazit

Der Unscheinbare 825 siedelt sich im mittleren Segment der Lighttrainer an, was er dadurch zu verdanken hat, dass er ein wenig zu unkomfortabel wirkt und ehrlich geschrieben auch weniger Spaß macht zu laufen als seine Mitkonkurrenten, was auch als subjektiv betrachtet werden kann.

Alles in allem ein Schuh für Läufer, die ein Lightweighttrainer-Aussehen bevorzugen und zugleich auf Komfort verzichten können. Der 902 hat in der selben Liga einen deutlich besseren Eindruck hinterlassen.

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Diadora Ironmythos Hersteller: Diadora
Modell: Ironmythos
Gewicht: 262g (Gr. 44)
Variationen: unisex
Preis: € 119,95
URL
: www.diadora.com, www.diadora.de
Tel.: 0 64 34 / 2 00 82 00


Handhabung

Der Ironmythos ist der einzige reinrassige Triathlonschuh im Testfeld. Seine Schnellschürung mit einem Velcro ist eine nette Sache, der Schuh muss nicht nachträglich mit elastischen Schnürsenkeln nachgerüstet werden, wie es ansonsten Gang und Gebe ist, wenn man schnell wechseln möchte. Zu dem Schnellschnürsystem kommen für einen guten Einstieg optimalerweise zwei großzügig konzipierte Einstieghilfen hinzu, eine an der Ferse und eine an der eingenähten Zunge. Selbst bei hastigem und unruhigen Greifen erwischt man nahezu immer die Schlaufen und kommt somit gut in den Schuh.

Sitzt man nun im Schuh, sorgt die Schnellschnürung für ausreichend Fixierung des Schuhs am Fuß, was nicht über die Tatsache hinwegtröstet, dass der Mythos mit seiner Regular Plus-Leisten-Passform etwas „großzügig“ im Innenraum wirkt. Der Fuß ist zu keiner Zeit exakt im Schuh fest fixiert, was kein wesentliches Problem ist. Hier greift vielmehr die Vorliebe, wie man es gerne hätte – der Mythos ist weit. Der Klettverschluss (Velcro) ermöglicht zwar eine zusätzliche Option auf besseren Halt im Schuh, allerdings wird über den Mittelfußbereich hinaus kaum mehr Festigkeit erreicht, was auch nicht zwingend nötig sein muss, denn es geht in erster Linie darum, dass man den Schuh durch das Dehnbare Schnellschnürsystem nicht verliert.

Wobei man bei dem Schnürsystem achten sollte ist, dass man nicht das Fixiersystem der Schnellschnürung (Plastik-Fixierung) nach dem Einstellen nicht unter das Velcro bekommt, was leicht der Fall sein kann. Denn dann drückt es ungenehm auf den Spannen, was in der Regel zu leichten Taubheitsgefühlen führen kann.


Dämpfung

Flach, direkt – unmittelbarer Bodenkontakt. Hier sollte, wie eigentlich bei allen Wettkampfschuhen, klar sein, dass es weniger auf übermäßige Dämpfung denn vielmehr auf direkten Bodenkontakt ankommt. Mit dem Mythos geht das Konzept vollends auf: Einen vergleichbar guten Bodenkontakt bieten nur noch der Mythos Racer AX und der GEL-DS Racer VII. Einen federnden Effekt - weniger als Dämpfung, denn vielmehr als Schrittlängenoptimierung gedacht – bietet die 3D Axeler Sohle, deren Innovation eine implementierte Feder ist. Sie soll die bei jedem Schritt entstehende kinetische Energie in gewissen Maßen absorbieren und während der Abdruckphase die Energie für diese erneut freigeben. In der Praxis ist uns allerdings zu keiner Zeit aufgefallen, dass unser Schritt durch die 3D Axeler Sohle weiter geworden ist oder wir deutlich schneller gelaufen wären. Diese Innovation bleibt fragwürdig und bedarf für eindeutige Ergebnisse einer standardisierten wissenschaftlichen Auswertung, was im Rahmen unseres Tests nicht möglich war.


Abrollverhalten

Das Abrollverhalten ist tadellos und sehr neutral. Zu keiner Zeit spürt man eine in das Abrollverhalten eingreifende verwendete Technik des Schuhs. Die segmentelle Anordnung der Sohle ist wie bei den meisten Schuhen im Test überzeugend und lässt ein sehr weiches und harmonisches Abrollverhalten zu. Gerde Vorfußläufer kommen hier auf Ihre Kosten.


Einsatzgebiet

Sicherlich ist an erster Stelle das Einsatzgebiet Triathlon zu nennen. Hier kommt es auf schnelle Wechsel an – der Mythos ist ein Garant dafür. Wenn man generell mit der nicht ganz so festen Passform klar kommt und man nicht schnell wechseln muss (z.B. reine Läufer), wird man mit dem Neutralschuh Mythos ebenso seine Freude haben, zumal er ein sehr direktes Bodenkontaktverhältnis hat, wie man es nicht so oft auf dem Markt findet. Hinzu kommt das leichte Gewicht von guten 260 Gramm, was nicht extrem leicht ist und somit das Einsatzgebiet bis auf den Marathon ausweitet. Hier ist er sehr gut zu laufen, ähnlich wie sein größerer Bruder Mythos Fly. Einzig im Gelände schwächelt der Mythos ein wenig, hier reicht die Fixierung des Schuhs am Fuß unserer Ansicht nach nicht ganz aus.


Fazit

Ein Bilderbuch-Wettkampfschuh für den Triathlon, wenn man sich des leichten Spielraumes von Mittel- bis Vorfuß bewusst ist und damit klar kommt. Auch für eine Laufveranstaltungen macht der Mythos einen angenehmen Eindruck, ganz egal, welche Strecke zu bewältigen ist. Nur auf offenem Gelände wirkt er nicht mehr ganz so dynamisch – die Schnürung müsste hier mehr Fixierung bieten. Ein äußerst gelungener Schuh, der für sein konzipiertes Einsatzgebiet einmalig ist.

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Diadora Mythos Fly Hersteller: Diadora
Modell: Mythos Racer AX
Gewicht: 249g (Gr. 44)
Variationen: unisex, Farbvarianten orange und weiß/rot
Preis: € 109,95
URL: www.diadora.com, www.diadora.de
Tel.: 0 64 34 / 2 00 82 00


Handhabung

Die Handhabung des Racer AX fällt wie bei fast allen Schuhen im Test recht einfach aus. Im Gegensatz zum Racer von Asics fällt es allerdings etwas schwer, in den Schuh zu kommen, wenn bereits vorgeschnürt wurde, wie es so oft beim Triathlon geschieht. Hier wäre es empfehlenswert, elastische Schnürsenkel einzufädeln oder sich nach dem Einstieg in den Schuh die Schleife zu binden. Hat man dann den Fuß im Schuh fixiert, sitzt der Schuh perfekt - im Competitionbereich der beste Sitzt aufgrund der guten Ergonomie.


Dämpfung

Angesichts der Tatsache, dass bei einem reinen Wettkampfschuh viel Dämpfung eher unerwünscht ist, verhält sich der Racer AX perfekt. Er besitzt eine dünne und zudem recht weiche Sohle samt Dämpfungselementen, die den Schuh sehr agil und direkt machen. Ähnlich wie sein Namensvetter von Asics ist er extrem schnell zu laufen, wie wir finden, ist der Racer von Diadora allerdings ein Tick schneller, da er, wie bereits erwähnt, sehr direkt wirkt und den Boden unter den Füßen gut spürbar macht, ohne dabei auf grundlegende Dämpfungseigenschaften zu verzichten.


Abrollverhalten

Sehr überzeugend. Das Abrollverhalten wirkt beim Racer AX harmonisch und weich, lässt den Untergrund zu keiner Zeit schwammig erscheinen. Weiterhin wird das Abrollen stark durch die gute Passform des Schuhs unterstützt, denn der Diadora Racer AX ist schmaler als so mancher Konkurrent, dennoch für viele Fußtypen bis zum Senkfuß vollkommen akzeptabel. In Punkto Abrollverhalten hat und der AX vollkommen überzeugen können.


Einsatzgebiet

Sicherlich hat der Racer wie nahezu alle Competitionschuhe die oberste und uneingeschränkte Priorität auf der Straße. Auf Schotter und Sandwegen macht er ebenfalls ein gutes Bild, Laufstrecken wie in Roth sind angenehm zu bewältigen. Eine Sache der Stabilität und Direktheit ist es dann, wenn es in den Wald gehen soll. Von diversen Athleten auch dort gelaufen, ist dieses Thema allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn nicht jeder weist genügend Propriozeption auf, um die fehlende Stabilität durch eigene Muskelkraft auszugleichen.
Wir kamen gut im Wald mit dem Racer AX klar, was bei weitem nicht für Jeden Geltung haben mag. Aber für die Auslegung des Schuhs wurde hier das Optimum erreicht, zumal selbst Senkfüßler mit dem Neutralschuh angesprochen werden.


Fazit

Orange steht hier tatsächlich für Aggressivität. Der Racer AX ist sehr schön direkt und schnell zu laufen, er kann je nach Laufstil ungemein zum Vortrieb beitragen und bietet zudem noch ein grundlegenden Komfort, wie man ihn kaum erwarten würde. Uns hat der Racer von Diadora sehr viel Spaß gemacht und angenehme Laufzeiten beschert. Für den ambitionierten Läufer oder Triathleten sollte der Schuh unbedingt begutachtet werden. In der selben Liga spielen nur noch Asics und Adidas mit.

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Diadora Racer AXHersteller: Diadora
Modell: Mythos Fly
Gewicht: 309g (Gr. 45)
Variationen: unisex
Preis: € 140,-
URL: www.diadora.com, www.diadora.de
Tel.: 0 64 34 / 2 00 82 00


Handhabung

Die Lighttrainer-Variante des Ironmythos ist ebenso gut handhabbar wie eben dieser und wirkt beim Einstieg ähnlich geräumig. Der Einstieg in den Schuh ist großzügig, dennoch reicht nach dem Anziehen die Gummischnürung, die man nur anhand eines Fixiermechanismusses und eines Velcroverschlusses feststellen kann. In der Regel reicht allerdings eine „Voreinstellung“ des Schuhs nach erstmaligem Anziehen. Durch die Dehnbarkeit der Schnürung schlüpft man sehr leichtfüßig in den Schuh. Laschen an der Ferse und an der gut eingearbeiteten Schuhzunge erleichtern zudem den Einstieg. Wenn schnelle Wechsel, dann mit dem Fly. Man muss nur darauf aufpassen, dass der Verstellmechanismus des Schnürungssystems nicht unter den Vercroverschluss kommt, ansonsten wirkt der „Plastikgnubbel“ sehr drückend auf den Fußspannen.


Dämpfung

Die Dämpfung ist beim Fly sehr angenehm und wirkt im vorderen, mittleren als auch hinteren Segment des Schuhs gleichermaßen gut. Die Sohle äußert sich zudem sehr kontaktfreudig und macht den Teer unter den Füßen gut spürbar – so soll es sein. Komfort und Performance befinden sich hier gut im Einklang. 


Abrollverhalten

Rund und weich. Die Axeler-Feder – die angeblich einige Prozent mehr Vortrieb aufgrund der Rückfederung bieten soll – ist und leider nicht tragend aufgefallen, was meint, die Innovation war uns nicht spürbar. Unter dem Strich bietet der Mythos Fly eines der angenehmsten Abrollverhalten im Test, was in generell sehr harmonisch wirken lässt.


Einsatzgebiet

Das Einsatzgebiet ist überall, wo man möchte. Es gibt kein Streckenlimit und jegliche Profiltypen sind gut mit dem Fly zu bewältigen, wobei die Akzente auf der Straße liegen. Da die Ferse allerdings nicht die ergonomischste ist und daher leicht schwammig wirkt, kann je nach Fußtyp der Lauf im Gelände etwas rutschig wirken, gerade dann, wenn nicht sorgfältig fixiert wurde.


Fazit

In Dämpfung, Einsatzgebiet, Abrollverhalten und Handhabung ist der Mythos Fly eine wahre Erfrischung auf dem Schuhmarkt. Ausgelegt für den Triathlon ist er allerdings ein ebenso guter Trainingspartner und Begleiter auf jeglichen Distanzen. An Stabilität im Fersenbereich hapert es noch leicht, die Bewegungsfreiheit ist allerdings noch tolerabel. Mit dem Fly bietet Diadora nicht nur eine gute Alternative zum Klassiver DS-GEL Trainer, sondern vielmehr eine wahrlich ernstzunehmende Konkurrenz mit mehr Features bei ähnlichem Komfort.

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Diadora Mythos Samurai AX Hersteller: Diadora
Modell: Mythos Samurai AX
Gewicht: 318g (Gr. 44)
Variationen: -
Preis: € 119,95
URL: www.diadora.com, www.diadora.de
Tel.: 0 64 34 / 2 00 82 00


Handhabung

Der Samurai AX verhält sich unauffällig, der Einstieg ist unkompliziert: Die Ferse ist im Obermaterial zwar sehr steif und der Einstieg eng, dennoch findet der Fuß seinen Weg, ohne dass Gewalt angewendet werden muss.


Dämpfung

Von außen wirkt der Samurai recht robust, nach den ersten Metern änderte sich allerdings unser Bild: Der Schuh ist sehr direkt, vermittelt einen guten Bodenkontakt, der aber zugleich sehr hart ist. Hier hätten wir uns etwas mehr Komfort über ein besseres Dämpfungsverhältnis gewünscht und lässt an den 825 von New Balance erinnern. Der Samurai hat unseren Probanden auf langen Laufstrecken am ehesten in den Knochen gehangen, nach einer längeren Einlaufphase und Zeit der Gewöhnung kamen wir besser mit dem Schuh klar, was die Tatsache nicht mindert, dass in des Samurais Schuhklasse mehr Komfort wünschenswert wäre. 


Abrollverhalten

Das Dämpfungsverhältnis tangiert das Abrollverhalten, was soviel bedeutet, dass der Samurai durch seine Bodenkontaktfreudigkeit aufgrund der dünnen Zwischensohle gut abrollt, was allerdings etwas weicher geschehen könnte. Schließlich machen es der Fly und der Mythos vor.


Einsatzgebiet

Der Samurai weist einen ähnlichen Härtegrad wie reine Competitionschuhe auf, was ihn nahezu ebenso direkt und nach Vorliebe auch schnell macht. Dementsprechend ist er als Lightweighttrainer nicht nur für das alltägliche Training für alle Distanzen einsetzbar, sondern auch für den Wettkampf.

Ein klarer Akzent liegt bei diesem Schuh auf der Straße. Schotterwege sind noch zu verkraften, Sandwege stellen kein Problem dar, der Wald sollte nicht optimal, allerdings machbar sein.


Fazit

Der Samurai ist ein netter, harter und direkter Schuh, der allerdings nicht vom Hocker haut. Es fehlt uns zu einem Top Schuh Harmonie in der Abstimmung zwischen Dämpfung, Komfort und Abrollverhalten. Es ist allerdings sehr schnell zu Laufen und bietet einen guten Grad an Stabilität. Der Samurai beschreibt seine eigene kleine Nische, die man für sich entdecken muss. Ein ernsthafter Konkurrent für die Liga Mizuno Wave Aero, Asics GEL DS-Trainer und New Balance 902 stellt der Diadora Mythos Samurai AX nicht dar, wenn er auch knapp dahinter liegt und eigene Vorzüge aufweist.

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Hersteller: Saucony
Modell: Fastwitch 2
Gewicht:
Variationen: Herren, Damen, jeweils weiß/silber/rot
Preis: € 117,50
URL: www.saucony.de
Tel.: 0 89 / 89 06 85 84


Handhabung

Der „Hexer“ ist ein grundsolider Schuh, den wir in erster Linie zu der Sektion Lightweighttrainern zählen würden und somit kein absolut reinrassiger Wettkampfschuh ist. Dementsprechend fällt auch die Handhabung und der Komfort aus: Der Einstieg in den Schuh ist relativ fest und danach sehr sicher und eng am Fuß. Brooks-typischer Spielraum im Mittel- und Vorfußbereich findet man hier nicht, die Leisten sind etwas schmaler, was für diverse Fußtypen deutliche Vorteile bringen kann. Mit dem festen Einstieg ist der Fastwitch 2 allerdings kein Schuh für schnelle Wechselzeiten, dafür wird einem hervorragende Ergonomie im Schuh geboten.
Der Komfort fällt entsprechend seiner Kategorie aus, hinreichend gedämpft, die erwähnte Ergonomie als auch der feste Sitz am Schuh. Negativ auffallend war bei unseren Probanden, dass wenn versucht wurde, schnell zu wechseln, der Fersenanteil im Innenbereich leicht verrutschte und im Folgenden leicht drückend wirkte.


Dämpfung

In der Regel ist ein Lightweighttrainer gedämpfter als ein Competitionschuh, was auch bei dem Fastwitch 2 deutlich zu spüren ist. Schnelle Zeiten sind zwar mit ihm möglich, die von Competitionschuhen erwartete Bodenkontaktfreudigkeit fehlt hier allerdings. Zudem wirkt der Schuh auf Grund seines Dämpfungskonzeptes im Vor- und Mittelfußbereich sehr geführt.   


Abrollverhalten

Das segmentelle Konzept der Fastwitch-Sohle ist, wie bei jedwedem Schuh im Test, tadellos. Bedingt durch die Dämpfung fällt das natürliche Abrollen nicht ganz so direkt aus, ist allerdings sehr rund und komfortabel.

Vor allem durch die Dämpfung im Mittel- und Vorfußbereich ist ein komfortables aber auch schnelles Laufen möglich. Für diejenigen, die mit extrem flachen Wettkampfschuhen Probleme haben, finden mit dem Fastwitch 2 einen relativ komplette Schuh, der im Wettkampf und im Training schnell zu laufen ist, ganz egal, welche Distanz bevorzugt ist.


Fazit

Ein Lighttrainer mit angenehmen Wettkampfambitionen. Durch Dämpfung und Profilierung nicht der schnellste Schuh im Test, dafür vielseitig einsetzbar. Wir könnten und den Fastwitch einen tick aggressiver vorstellen, hinzukommend sollte noch einmal betont werden, dass der Schuh den Fuß gut führt; es ist wenig Spielraum vorhanden und kann als eher schmal beschrieben werden.

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Saucony Gride Tangent Hersteller: Saucony
Modell: Gride Tangent 3
Gewicht: 255g (Gr. 43)
Variationen: Herren, Damen, diverse Farben
Preis: € 130,-
URL: www.saucony.de
Tel.: 0 89 / 89 06 85 84


Handhabung

Der Gride Tangent 3 ist auf den ersten Hinblick ein klassischer Lighttrainerschuh, der sich dementsprechend unauffällig bei der Handhabung verhält. Beim Komfort erweist sich der Tangend allerdings als überdurchschnittlich angenehm: Der innere Komfort wird durch eine gute Ergonomie in Kombination mit einer für das Verhältnis guten Polsterung gewährt. Auffällig ist jedoch, dass die inneren Nähte des Obermaterials auf der Innenknöchelseite leicht vorstehen, so dass man sie merkt, was sich beim Laufen allerdings geben kann. Der Komfort wird außerdem von dem Netz-Obermaterial abgerundet – ein hervorragendes Mikroklima.


Dämpfung

So wie guter Fußkomfort über Mittel- und Vorfußbreite nahezu ein Synonym für Brooks ist, so verhält es sich mit dem weichen und dennoch direktem Dämpfungssystem von Saucony. Der Tangent 3 ist recht komfortabel, allerdings mit der Tendenz zum Vor- oder Mittelfußlauf ausgelegt. Der Mittelfußbereich sorgt für eine gute Stabilität und macht selbst bei hohem Vortrieb einen guten Eindruck, was wir anfänglich so nicht erwartet hätten. Durch das Dämpfungskonzept wird der Schuh agil und kann sehr aggressiv gelaufen werden.


Abrollverhalten

Wie bereits vorangegangen angedeutet, lässt sich der Tangent 3 weich und direkt laufen, dementsprechend harmonisch gestaltet sich auch das Abrollverhalten. Die leichte Pronationsstütze tut hierbei keinen Abbruch, trägt vielmehr zur guten Ergonomie des Schuhs bei, die das Abrollen nur positiv bestärkt. Angenehm anders zu laufen, man sollte die Erfahrung mal gemacht haben.


Einsatzgebiet

Was wie ein klassischer Lighttrainer erscheint, entpuppt sich nach guter Widmung als grundsolider Allrounder, der kaum Kompromisse offenbart. Der Tangent 3 ist ein idealer Trainingspartner, ein Schuh für den Wettkampf bei jeglichen Distanzen und selbst auf unebenem Untergrund sehr angenehm zu laufen. Lediglich die Performance reicht nicht ganz an die „Racer“-Generation heran, dafür wird mehr Komfort geboten. 


Fazit

Rundum gelungen. Saucony war lange nicht mehr so aktiv auf dem Markt wie jetzt, scheinbar eine Erkenntnis aus den letzten Jahren – es musste etwas getan werden, um wieder annährend an das Image zu gelangen, was einst Saucony hatte. Der Tangent 3 sollte genug Aufmerksamkeit bekommen, damit Saucony wieder in der oberen Liga mitspielen kann, der Schuh stimmt zumindest. Kaum bekommt man ein solch vielseitiges Schuhmodell, das nicht nur im Training, sondern auch im Wettkampf gelaufen werden kann, ohne Bedenken haben zu müssen, ob die Gelenke mit der weniger vorhandenen Dämpfung im Vergleich zum Supportschuh über die Marathonstrecke klar kommen. Zudem bietet der Tangent 3 das optimale Mikroklima für diejenigen, die bei hohen Temperaturen laufen. Wir waren recht angetan.

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Mizuno Wave Precision 8 Hersteller: Mizuno
Modell: Wave Precision 8
Gewicht: 332g (Gr. 43 1/3)
Variationen: weiß/gelb, blau/silber
Preis: € 110,-
URL: www.mizuno.eu
Tel.: 0 89 / 4 50 50 - 210


Handhabung

Die Handhabung des Wave Precision ist unkompliziert, so wie man es von den meisten Laufschuhen kennt, ohne jegliche markante Punkte. Für einen schnellen Wechsel dient lediglich der großzügige Einstieg, Schnürungssystem und die nicht eingenähte Zunge des Schuhs sorgen allerdings für einen gewissen Zeitaufwand, um gut im Schuh Sitz zu finden.
Der Komfort ist ausgesprochen gut, man fühlt sich sehr bequem. Unserer Meinung aber schon zu bequem, fast schon Supportschuh-Ausmaße.


Dämpfung

Bereits eben angedeutet: Der Precision gewährt viel Unterstützung, vor allem im Fersenbereich, was einem klassischen Lighttrainer oder Competitionschuh widerstrebt. Mizuno schickte uns diesen Schuh mit dem Wissen, Kriterium sei ein leichter, Wettkampforientierter Schuh, insofern wundert uns doch das Resultat alleine im Dämpfungsbereich. Ein aktiver Laufstil ist hier schwerer als bei der Konkurrenz einzuhalten, da die Ferse hoch konzipiert ist. Zudem ist der Mittel- und Vorfußbereich sehr gedämpft, eine wirkliche Kontaktfreudigkeit zum Boden wird so nicht erbracht.


Abrollverhalten

Das Abrollverhalten des Precision fällt etwas schwerfälliger aus als bei seinen Mitbewerbern, was am ganzen Konzept des Schuhs liegt. Dennoch ist das Abrollverhalten rund und weich, eben nur nicht so agil.


Einsatzgebiet

Der Wave Aero von Mizuno schließt die Lücke zwischen Lightweight und Competition, der Precision hingegen scheinbar die Lücke zwischen Support und Lighttrainer. Gemessen des Tests ist dies nicht wirklich das, was wir an Ansprüchen gestellt haben, wir trösten uns dennoch über die Tatsache hinweg, dass Mizuno ein scheinbar großes Spektrum abzudecken gedenkt und dabei auch in Bereiche vorstößt, die bei anderen Herstellern scheinbar nicht wirklich thematisiert werden.

Der Precision läuft sich gut und bequem auf der Straße, die Performance leidet allerdings aufgrund der Schwärfälligkeit und des supportähnlichen Dämpdungssystems. Dafür ist der Precision gut geführt, er bietet ein gutes Maß an Stabilität und lässt damit auch den Bereich Wald nicht uninteressant erscheinen – ganz im Gegenteil. Für den Wettkampf würden wir allerdings ein anderes Schuhmodell bevorzugen, denn die Spitzenzeiten sollten so eher realistisch sein.


Fazit

Für Trainingseinheiten über längere Strecken aber auch für kürzeres ist der Precision eine nette Angelegenheit, wobei ersteres sein Schwerpunkt bilden sollte. Für den Wettkampf oder das schnelle Training finden wir ihn allerdings etwas zu schwerfällig und nicht leichtfüßig genug. Wer Gelenk schonend an Wettkämpfen teilnehmen möchte und dabei auf ein Höchstmaß an Performance verzichten kann, ist mit dem Precision gut bedient.

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Mizuno Wave Aero Hersteller: Mizuno
Modell: Wave Aero 5
Gewicht: 283g (Gr. 43,5)
Variationen: weiß/orange, blau/weiß
Preis: € 110,-
URL: www.mizuno.eu
Tel.: 0 89 / 4 50 50 - 210


Handhabung

Im Bereich Lightweight könnte man den Wave Aero als recht unkompliziert bezeichnen: Leichter Einsteig, geräumiger Innenschuh, gute Schnürung. Selbst schnelle Wechsel sind mit ihm nicht unmöglich, was man seinem leichten Obermaterial und dem weiten Einstieg zu verdanken hat. Dennoch kein Vergleich zum Ironmythos und Mythos Fly, die hier ganz klar die Referenz bilden.


Dämpfung

Der Wave Aero hat in allen drei Segmenten (Ferse, Mittel- und Vorfuß) im Verhältnis zu jedweden Konkurrenten in diesem Test eine sehr weiche Dämpfung, die allerdings zu keiner Zeit und auf keine Terrain einen schwammigen Eindruck hinterlässt. Ganz im Gegenteil: Für einen Lightweight-Trainer mit absoluten Wettkampfambitionen ist der Bodenkontakt hervorragend. Ähnlich wie bei reinen Competition-Schuhen, die nahezu keine bis kaum Dämpfung aufweisen und dadurch direkt wirken, gelingt es Mizuno, mit einer relativ guten Dämpfung über den Mittelsohlenanteil, der, wie bereits geschildert, weich wirkt, ein sehr gutes direktes Bodenkontaktgefühl zu vermitteln. Wir waren erstaunt, wie sehr es Spaß machen kann, mit einem Trainer jegliche Distanzen ordentlich zu laufen und dabei keine Kompromisse im Komfort und in der Dämpfung einzugehen.


Abrollverhalten

Wie bereits bei der Dämpfung erwähnt, sind jegliche Anteile der Sohle alles andere als hart und dies meinen wir überwiegend positiv. Dementsprechend fein segmentiert fällt auch das Abrollverhalten des Wave Aero aus, was weniger über fein gegliederte Filamente der Sohle ausfällt, denn viel mehr eine Kombination aus durchdachter Unterteilung der Laufsohle und dem weichen Material der Mittelsohle.


Einsatzgebiet

Für Vor- oder Mittelfußläufer sollte der Aero besonders interessant sein, normal statuierte Fersenläufer sollen keine Probleme bekommen, insofern sie nicht an ein Übermaß an stützender Technik angewiesne sind. Zudem ist der Wave Aero als neutral zu bezeichnen, was ihn auch zum hervorragenden Partner macht für all diejenigen, die mit Einlagen laufen.

 In erster Linie richtet sich der Aero an die Straße, sprich, optimierte Eigenschaften für Teer. Weniger gut fällt das Verhalten auf schotterigen Wege aus, hierfür die die Dämpfung recht weich und nicht jedermann Sache (der ein oder andere Stein wird deutlich spürbar). Im Wald is er ebenfalls gut zu laufen, hier solle man sich allerdings erst recht sein eigenes Bild erlangen, denn nicht jeder mag es direkt und weich, hinzukommend kaum eine Führung für Fußstabilität.

Über das Terrain hinaus ist der Aero auf allen Distanzen Zuhause. Kurze Strecken bis hoch zum Marathon sind gut laufbar, zudem ist er kein reiner Trainingsschuh sonder vielmehr zwischen Lightweight und Competition anzusiedeln. Der Missing Link?


Fazit

Wie bereits angedeutet, waren wir sehr überrascht, nachdem wir den Wave Aero von Mizuno das erste Mal gelaufen sind. Das lag wohl anfänglich daran, dass der Schuh optisch unterschätzt wurde. Schon die farbliche Komposition des Schuhs ließ erstes Schmunzeln aufkommen, aber seit den knalligen Farben des Racers und Co. stehen Design und Funktionalität schon lange nicht mehr im Verhältnis. Ein klares Understatement.
Einmal gelaufen, kristallisierte sich der Wave Aero zu einer wahren Freude. Im Wettkampf sind wir ihn (leider) noch nicht gelaufen, was aber schon bald nachgeholt wird. Und unserer Meinung nach spielt der Wave Aero erst recht seine Stärke auf Teer aus, je länger die Strecke wird. Marathonis oder Langdistanzler sollten sich den Schuh unbedingt ansehen. Die Verbindung zwischen Lightweight-Trainer und Competition-Schuh. Eine gute Empfehlung.

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Asics GEL-DS Trainer XII Hersteller: Asics
Modell: GEL-DS Racer VII
Gewicht: 222g (Gr. 44)
Variationen: unisex
Preis: € 122,95
URL: www.asics.de
Tel.: 0 21 31 / 38 02 - 0


Handhabung

Guter Einstieg, schnelle Schnürung und Geräumigkeit lassen den lassen den Racer VII tadellos erscheinen. Es wäre allerdings wünschenswert gewesen, wenn die Schuhzunge innen vernäht wäre, denn es kommt nicht selten vor, dass bei einem zügigen Einstieg in den Schuh die Zunge ungünstig verrutscht und eine Korrektur angebracht wäre. Im Wettkampf ist dies kaum störend, da wenig auf leichte Störfaktoren geachtet wird, dennoch ist es nicht optimal. Die Tatsache, dass die Zunge nicht vernäht ist, bietet aber die Option, diese in der Länge stark zu variieren – sie kann deutlich länger als bei der Konkurrenz herausgezogen werden, was je nach Vorliebe den Einstieg erleichtern und den Komfort erhöhen kann.


Dämpfung

Für einen reinen Wettkampfschuh besitzt der Racer VII von Asics im Verhältnis optimale Dämpfungsverhältnisse, hier stimmt einfach die Mischung aus Direktheit von Fuß zu Boden und der nötige Komfort durch die dämpfenden Zwischenlagen. Im Probandenkollektiv zeigte sich, dass mit dieser Rennmaschine weniger Gelenkprobleme über längere Distanzen auftraten, als Pendants anderer Hersteller. Zum Racer von Diadora ist der Unterschied marginal, dennoch spürbar – das Quäntchen mehr macht es. Nicht unwichtig für Läufer, die schnell unterwegs sein wollen, aber aufgrund von diversen Problemen des passiven und aktiven Bewegungsapparates durch den flachen Wettkampfschuh vor ebendiesen scheuen. Mizuno wäre hier die bessere Wahl, aber dennoch sollte man den Racer VII in Erwägung ziehen, denn der Schuh hat es in sich.


Abrollverhalten

Mit einfachen Worten: so soll es sein. Das Abrollverhalten ist rund und wirkt nicht synthetisch denn vielmehr natürlich, was daran liegt, dass die Sohle eben sehr dünn ist. Dies wiederum erspart die Option, solch einen Wettkampfschuh im Sohlenbereich zu segmentieren, um Elemente zu schaffen, die sich voneinander unabhängig bewegen können und so ein Abrollen „flüssiger“ gestalten. Hier spielt der Racer VII in der gleichen Liga wie sein Namensbruder Racer von Diadora und dem Adidas adizero. Sehr angenehm im Abrollverhalten. 


Einsatzgebiet

Der Racer VII von Asics ist ganz klar ein Straßenschuh, der auf allen Distanzen gelaufen werden kann. Die Profilierung der Sohle ermöglicht einen ausgezeichneten Vortrieb – ein Garant für schnelle Zeiten. Für Fersenläufer, dies sollte allerdings auf selbstverständlich sein, wäre der Schuh nicht zu empfehlen. Hier geht es um einen Spitzenschuh für Spitzenzeiten, die man erwiesenermaßen nur über einen natürlichen, aktiven Laufstil erreicht.

Ebenso positiv auffallend ist, dass der Schuh eine angenehme Breite besitzt und nicht seitlich eng ist wieder Diadora Racer. Für Normalfuß bis Plattfußindianern wäre der Schuh denkbar, zudem ist der Schuh neutral und verfälscht den Auftritt und die Abdruckphase in keinster Weise.

Für das Gelände ist der Racer fraglich, dies sollte jeder für sich herausfinden, ob vor allem die Stabilität genügt. Wir konnten ihn im Gelänge gut laufen.


Fazit

Ein sehr gelungener Wettkampfschuh, der schnell ist, einen guten Komfort in jeglicher Hinsicht bietet (Dämpfung, Weite, etc.) und leicht zu handhaben ist. Wie wir finden, Asics’ beste Kreation, die genau das erfüllt, was die Erwartungen an einen schnellen Wettkampfschuh angeht. Um diesen Schuh kommt man nicht drum herum, wenn es auf dem Asphalt heiß her gehen soll.

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Asics DS Racer VIIHersteller: Asics
Modell: GEL-DS Trainer XII
Gewicht:
Variationen: Damen, Herren
Preis: € 139,95
URL: www.asics.de
Tel.: 0 21 31 / 38 02 - 0


Handhabung

Hier sei nichts Auffälliges zu erwähnen bis darauf, dass der Trainer nicht für schnelle Wechsel ausgelegt ist, wenn man Ihn als Triathlon-Wettkampfschuh einsetzen möchte, denn der Einstieg ist hart (da die Ferse sehr robust gearbeitet ist, was zu Gunsten der Stabilität geht).


Dämpfung

Über die Jahre scheint der Trainer immer ein Tick härter geworden zu sein, was wir nicht ganz nachvollziehen können. Der aktuelle Trainer XII dämpft hingegen der bereits geäußerte Kritik ausgezeichnet und macht ihn hinsichtlich dieses Aspektes vor allem im Verhältnis zu seinem Gewicht äußerst vielseitig einsetzbar. Mit seiner Konzeption der Dämpfung plus der leichten Pronationsstütze spricht der Trainer XII ein sehr breites Spektrum der Läufer an, in Kreisen gilt nach wie vor „mit dem Schuh kannst Du nichts verkehrt machen“. In Zügen mag dies stimmen, vor allem bedingt durch seine für einen Lighttrainer guten Dämpfungseigenschaften und dem nötigen Support durch innovative Techniken. Unserer Meinung nach hört hier aber auch der Mythos auf.


Abrollverhalten

Ähnlich wie bei Mizunos Wave Aero wirkt sich das Dämpfungskonzept des Trainers auch auf das Abrollverhalten aus, allerdings nicht ganz vorteilhaft: Die eigentlich gute Segmentierung der Laufsohle wir hier nicht (wie es beim Aero der Fall) zugunsten des leichten Abrollens unterstützt. Gerade die Dämpfung im Mittelfußbereich trägt hierzu bei. Der Trainer XII wirkt hart beim Auftritt und dies beim Vor-, Mittel- und Fersenlauf. Im Verhältnis zur Dämpfung sicherlich in Ordnung, eben aber Performance mindernd, was eigentlich der Schwerpunkt dieses Tests ist.
Ansonsten Grundlegend zurecht eines der besten Lightweight-Schuhe im Trainingsbereich, der ebenso eine solide Vorstellung auf der Halb- und Langdistanz bietet. 


Einsatzgebiet

Das Einsatzgebiet des Trainer XII gehört sicherlich zu den vielfältigsten überhaupt, denn in ihm kommt es zur Komposition vieler wichtiger Charakteristika: Leicht, dennoch robust, sehr gute Dämpfungseigenschaften, relativ flach konzipiert und bis auf eine leichte Pronationsstütze weitestgehend neutral und ein gutes Abrollverhalten.
Er ist von Mittel-, Vorfuß- und Fersenläufern gleichermaßen laufbar und bietet hier breitgefächert Komfort, obgleich die Performance ein wenig darunter leidet.

Allemal gut für das Training auf der Straße und selbst im nicht zu anspruchsvollen Gelände, denn hier wird dem Fuß noch ein Grundmaß an Stabilität gewährt. Die Vorteile sind unserer Meinung nach auf das ambitionierte Training und auf längere Strecken im Wettkampf zu verorten.


Fazit

Der Trainer gilt sicherlich nach wie vor als der Klassiker für Training und Wettkampf. Was will man denn mehr als ein Schuh, der alles in allem in sich vereint? Den Ansprüchen unseres Tests bezüglich optimaler Performance genügt er allerdings nicht, dass muss man leider so schreiben. Zumal sich der Trainer über die Jahre immer ein Tick mehr zu einem Light-Supporrschuh entwickelt hat, lässt und ein wenig Trübsal blasen. Es sie hier aber auch zu nennen, das weitere, neuere Schuhmodelle scheinbar das kompensieren, was dem Trainer als ursprüngliches Charakteristikum verloren gegangen zu sein scheint (Noosa, etc.). Sieht man von der Performance ab, die hier dennoch von höchster Entscheidung ist, wirkt der Trainer mit Sicherheit als eines der komplettesten Schuhe. Weitere Hersteller holen aber in diesen Segmenten auf und es bleibt zu meinen, dass Asics sich nicht mehr auf dem Image ausruhen kann. Der Rang des absoluten Spitzen-Competition-Schuhs haben sie bereits verloren und sich letztlich nur auf Support zu konzentrieren sollte zu Zeiten des natürlichen Laufens nicht das Maß sein.

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Adidas adiZERO Hersteller: Adidas
Modell: adiZERO Light
Gewicht: 209g (Gr. 44)
Variationen: weiß/rot, orange/blau
Preis: € 114,95
URL: www.adidas.com
Tel.: 0 91 32 / 84 - 0


Handhabung

Die Handhabung des adiZERO Light kann man als äußerst gelungen beschreiben. Die Schuhzunge ist vertikal des Schuhs vernäht – optimaler Sitz beim Einstieg. Lediglich die nicht vernähte Seite (vertikale Linie direkt beim Schuheinstieg) kann dazu führen, dass die Zunge minimal verrutscht, was sich allerdings nach den ersten Schritten von alleine normalisiert.
Ein weiteres dickes Plus erhält der adiZERO durch sein Drei-Velkro-Verschluss. Die Tatsache des Klettverschlusses ermöglicht ein An- als auch Ausziehen des Schuhs in kürzester Zeit und konkurriert so erfrischend neu mit den Schuhen, die eine Schnellschnürung bereits ab Werk verzeichnen (siehe Diadora). Beim Fixieren des Schuhs am Fuß sind ähnlich wie beim Radschuh in der Regel nur die obersten Velkro-Verschlüsse zu öffnen oder schließen. Wir sind rech angetan gewesen vom adiZERO light, der auf eine andere Art die Referenz mit dem Mythos Fly und dem Ironmythos bildet, was die Handhabung und den Einstiegskomfort angeht.


Dämpfung

Der adiZero ist ähnlich direkt wie der Racer von Diadora und Asics, wirkt allerdings ein Tick dichter am Boden. Und das Überraschende hieran: Trotz der immensen Bodenkontaktfreudigkeit leiden die Gelenke für einen Competitionschuh nicht übermäßig mehr als bei den Mitkonkurrenten. Dennoch ist Vorsicht geboten bei jeglichen Trainingsläufen über 12 Kilometer; Der Schuh wäre hier nicht jedermanns Sache.

Für den Wettkampfbereich geht es kaum direkter und im Verhältnis so komfortabel. Adidas ist hier etwas Innovatives gelungen.


Abrollverhalten

Das Abrollen des Zero ist weniger segmentell konzipiert, dennoch sehr gleichmäßig rund und harmonisch, was durch die recht dünne Sohle des Schuhs gewährt wird. Generell ist das Verhalten anstandslos, wenn nicht sogar Referenz bildend. Wir waren erstaunt, wie gut sich ein Schuh auf Anhieb so subjektiv gut laufen lässt, was das ganz und gar nicht schwammig oder zu harte Abrollverhalten samt Dämpfung um ein Vielfaches unterstreicht.


Einsatzgebiet

Als Wettkampfschuh konzipiert ist der adiZero sicherlich auf dem Asphalt zu Hause und offenbart hier seine recht große Stärke. Für Schnelles im Wald, auf Schotter oder Feldwegen ist er allerdings ebenso wenig zu verkennen, was ihn zu einem recht vielseitig laufbaren Wettkampfschuh werden lässt. Zumal der flach geschnittene Schuh über seine Agilität hinaus auch sehr stabil am Fuß wirkt und so Torsionskräfte besser bewältigt als die Familie Racer.


Fazit

Der adiZero ist der pure Wettkampfschuh, vor allem für den Triathlon. In ihm werden mehrere Symbionten miteinander vereint, auf die es bei einem Wettkampfschuh ankommen sollte: Direktheit, Bodenkontaktfreudigkeit, Schnelligkeit, Komfort, hervorragender Umgang, schnelle Wechselzeiten. Diesen Schuh muss man zumindest einmal Probe gelaufen sein, bevor die Entscheidung für die Waffe auf Asphalt getroffen wird. Erfrischend anders.

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Nike Skylon Hersteller: Nike
Modell: Skylon
Gewicht: 285g (Gr. 42,5)
Variationen: -
Preis: € 110,-
URL: www.nike.com
Tel.: -


Handhabung

Wie in der Regel für einen Lightrainer üblich, ist der Skylon angenehm unkompliziert: Leichter Einstieg bei schneller und homogener Fixierung des Schuhs am Fuß.


Dämpfung

Es fällt sofort auf, dass der Skylon für 2007 deutlich weniger weich gestaltet wurde als sein Vorgänger aus 2006. Skylonfans werden sicherlich ein wenig betrübt sein, denn die doch sehr weiche Dämpfung ist bei weitem nicht mehr so weich, was 2006 deutliches Charakteristikum war. Dies soll bei weitem nicht bedeuten, dass die aktuelle Variante des Skylon hart in der Dämpfung ist. Im Gegensatz zum Trainer von Asics oder dem Samurai von Diadora absorbiert der Skylon deutlich mehr, was ich in unserem Probandenkollektiv recht schnell zum optimalen Trainingsschuh hat werden lassen. Die Dämpfung ist vor allem für all diejenigen empfehlenswert, die einen komfortablen Schuh für lange Strecken suchen, dennoch einen gewissen Grad an Agilität haben möchten.


Abrollverhalten

Der Skylon bietet ein hervorragendes Abrollverhalten. Die sehr segmentell gehaltene Sohle erinnert etwas an die Generation Free, ist allerdings bei weitem nicht so flexibel, was für den Trainingsschuhbereich auch gut ist. Gerade Mittel- und Vorfußläufer werden mit diesem stabilen Schuh ihre Freude haben, aber auch die Ferse ist nicht außer Acht zu lassen. Diese ist sehr stabil gehalten und wirkt gut und keineswegs übermäßig führend. In Punkto Abrollverhalten ist dies der Allrounder im Testfeld, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. 


Einsatzgebiet

Auf jeder Strecke fühlt man sich mit dem Skylon gut bedient. Dies gilt ebenso für jegliches Terrain. Nur für wirkliche Tempoeinheiten fehlt es leicht an Dynamik, für Wettkämpfe demnach erst ab dem Halbmarathon Kräfte entfaltend.


Fazit

Unserer Ansicht nach einer der wenigen optimalen Trainingsschuhe für alle Bereiche und Bodenbeläge. Komfortabel, stabil, dennoch spritzig – eine angenehme Kombination, die allerdings nicht ganz für den Wettkampf mit Bestzeit reichen sollte.

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Nike Free 3.0 Hersteller: Nike
Modell: Free 3.0
Gewicht: 189g (Gr. 44)
Variationen: diverse Farben, diverse unterschiedliche Modelle (5.0, 7.0)
Preis: € 100,-
URL: www.nike.com
Tel.: -


Handhabung

Des einen Freud, des anderen Leid: Im Vergleich zu den Vorgänger-Free-Modellen ist der 3.0 in der Ferse endlich gelungen stabil und reist nicht ein. Der Nachteil hierbei liegt darin, dass man deutlich schwerer in den Schuh kommt, da die Ferse recht unflexibel ist. Außerdem wird die Schuhzunge beim erschwerten Einstieg leicht depositioniert, was keineswegs unangenehm wirkt, allerdings sichtlich unordentlich wirkt.

Dämpfung

Alle Free-Vorgänger waren bis dato recht weich, da dies an dem doch recht hohen Schuhkonzept lag, hingegen aber sehr natürlich wirkte. Der neue 3.0 hingegen kommt mir einen doch dichteren Bodenfeeling daher und hat uns sehr überzeugt. Die Dämpfung ist dafür sehr minimal, was aber Angesichts des propagierten Schuhkonzeptes allerdings kein wesentlicher Faktor sein sollte. Die Dämpfung soll schließlich über den aktiven Bewegungsapparat erfolgen, was auch trefflich gelingt, wenn die bedürftige Muskulatur vorhanden ist oder eben durch den 3.0 langsam entwickelt wird.


Abrollverhalten

Kein Schuh zuvor rollt so natürlich ab wie der Free 3.0. Hinter Nikes Marketingkonzept stecken keineswegs leere Worte sondern sehr viel natürliche Funktionalität. Die innovative Segmentierung der Schuhsohle sucht mit Abstand seines Gleichen und sorgt zu jeder Zeit für optimale Harmonie. Der Free 3.0 bietet ein Erlebnis für sich. Hinzu kommt, dass alleine durch das Abrollverhalten des Frees die Fußmuskulatur beim Tragen im Alltag trainiert wird. Nicht selten ist bei Free-Nutzern zu verzeichnen, dass sich das Fußgewölbe dadurch leicht aufrichten lässt und so der Fuß mehr natürliche Funktionalität zurückgewinnt, da der Schuh eben nicht dem Fuß vorgreift und durch Technologien eine aktive Fußmuskulatur „unnötig“ macht.


Einsatzgebiet

Der Free 3.0 hat ein recht großes Spektrum, wenn man bedenkt, dass durch das Tragen im Alltag selbst Trainiert wird. Tatsächliches Training ist ebenso möglich, allerdings sollte man hier nicht in den Distanzen anfänglich übertreiben, denn der Free ist nun mal sehr flach und wenig gedämpft, was bei vielen Läufern Probleme hervorrufen könnte. Hat man sich an Ihn gewöhnt, sind Trainingseinheiten bis zwölf Kilometer für Hartgesottene kein Hindernis. Der Wettkampf ist dann eher eine Sache der Vorliebe. Da, wie bereits erwähnt, der Free auf Dämpfung verzischtet und sehr direkt ist, böte sich der Free optimal für den Wettkampf an, wurde aber kaum in der Wechselzone gesehen. Die Probe wäre hier allemal wert, solange man den Schuh über eine gewisse Distanz schnell laufen kann und der schwere Einstieg nicht ins Gewicht fällt.


Fazit

Für die Freizeit und bedingt für das Training ein hervorragender Schuh, schwerpunktmäßig für den aktiven Laufstil. Für den Wettkampf mir Vorsicht zu genießen, einen Versuch ist es allerdings allemal wert. Der Free 3.0 könnte eine Waffe sein, wenn man mit ihm klar kommt. 

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Dennis Wachter



 
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