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Mit steigenden Temperaturen geht beim Laufen für gewöhnlich ein
steigender Flüssigkeitsbedarf durch erhöhten Schweißverlust einher. Um bei
einem Ausdauerlauf nicht zu dehydrieren, sollte man also genügend Flüssigkeit zu
sich nehmen. Was in einem Wettkampf meist kein Problem ist, da die
Veranstalter Versorgungsposten an der Strecke aufstellen, sieht im Training
schon anders aus. Man muss die benötigte Flüssigkeit selbst mitführen. Hier greifen
Trinkgurtsysteme von verschiedenen Herstellern.
Hersteller: FuelBelt
PowerBar
Runners Point
Run & Move
Preis: ca. 15 - 25€
Details: 2 - 8 Flaschen (je 125 - 177ml)
meist kleine Gürteltasche
Tragekomfort und Design
Die verschiedenen Trinkgurte haben ein im Prinzip ähnliches Design.
Je nach Hersteller wirken sie eher schlicht oder leicht auffallend.
Einige Modelle haben Elemente mit reflektierenden Eigenschaften und
machen somit das Laufen in der Dämmerung ein kleines Bisschen sicherer.
Auf Gurt und
Flaschenhalterung wirken diese Elemente durchaus dynamisch
und sportlich. Die Trinkgurte machen einen
stabilen
Eindruck und in der Regel haben die Gurte eine kleine
Tasche für Riegel, Gel oder einfach nur den
Haustürschlüssel.
Diese machen das System sehr funktionell. Nach dem
Umschnallen merkt man jedoch häufig, dass die Größen meißt etwas klein ausfallen. Dies bedeutet aber auch,
dass
der Gurt während des Laufens gut anliegt und keine starke, störende
Eigendynamik
entwickelt. Im Zweifelsfall ist es auch kein Problem, den Gurt etwas
lockerer zu
schnallen.
 
 
Funktionalität
Das An- und Ablegen des Trinkflaschengurtes ist ein Leichtes
und mit Hilfe des Klettverschlusses kann man den Gurt dem eigenen
Bauchumfang durch etwas Spielraum anpassen. Die
Trinkflaschen lassen sich leicht öffnen und je nach Bedürfniss mit Gel oder
Flüssigkeit befüllen. Bevor man zu diesem Schritt übergehen kann, muss
man sie aber erst
einmal aus der Halterung bekommen: Die Flaschenhalterungen einiger Hersteller sind sehr eng, was zum einen
verhindert, dass die Flaschen während des Laufens herausfallen, es andererseits
aber erschweren, sie während der Belastung herauszuziehen und wieder reinzustecken.
Beim öffnen der Tasche auf der Vorderseite muss man außerdem
darauf achten, sich nicht den gesamten Gürtel abzuziehen, da der Klettverschluss
der nützlichen kleinen Tasche häufig sehr fest ist. Am besten sollte man beim Mitführen eines
kleinen Riegel oder eines Gels den Klettverschluss offen lassen.
In der aktuellen Trinkgurtserie von Fuelbelt ist die Tasche allerdings
auf der Rückseite des Gurtes bzw. seitlich angebracht. Dieser Umstand
bewahrt einen davor den Gurt während des Laufens zu öffnen.
Verarbeitung
Die Hersteller unterscheiden sich in Hinsicht auf die Verarbeitung
kaum, da alle Hersteller auf das gleiche Prinzip zurückgreifen. Bis auf
einige unschöne Fäden, welche gelegentlich an Nahtenden überstehen,
jedoch während des Tragens nicht zu sehen sind, ist die
Verarbeitung sehr stabil und solide. Die
Flaschen verkraften es ohne weiteres auch mal fallengelassen zu werden.
Pflege
Die kleinen Trinkflaschen lassen sich ebenso wie große Radflaschen
leicht ausspülen. Tipps dazu könnt Ihr auch in unserer Tipps & Tricks
Sektion lesen. Der Gurt lässt sich einfach mit Wasser abspülen oder auch getrost in die Waschmaschine legen. Des weiteren
bedarf das System keiner weiteren Pflege.
Fazit
Tringflaschengurte sind besonders zur warmen Jahreszeit eine sehr
nützliche und teilweise sogar notwendige Sache. Im Allgemeinen ist zu
sagen, dass man vor dem Kauf
eines Trinkflaschengurtes lieber erst den Gurt eines Freundes oder
Bekannten ausprobiert oder das Objekt der Begierde persönlich im
Fachhandel
umschnallt, da jeder ein anderes Empfinden für das Tragen dieser
Wegbegleiter hat.
Sinnvoll und funktionell sind diese Trinksysteme im Hinblick
auf die eigene Gesundheit allemal. Da sollte man sich auch nicht von dem
ungewöhnlichen Gefühl um den Bauch oder dem Preis von etwa 15-25€ abschrecken
lassen.
Benjamin Foks
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